Die Lokremise St. Gallen ist ein gelungenes Beispiel für die Umnutzung ehemaliger Industrieareale und gleichzeitig Ausdruck gelebter Demokratie in der Schweiz. Per Volksentscheid wurde der Verkauf der Lokremise von der Bahn an den Kanton St. Gallen entschieden. EventElevator hat sich vor Ort mit Andreas Enzler unterhalten, der für die Lichttechnik zuständig ist.
Das ehemalige Lokomotiv Ringdepot wurde von 1903 bis 1911 erbaut. Nach dem Erwerb durch den Kanton St. Gallen im Jahr 2008, den die Bevölkerung per Volkabstimmung für gut befand, begann das zweite Leben der Lokremise: Unter der Leitung des Theaters St. Gallen entstanden zwei Theatersäle, außerdem wurde ein Kino integriert und ein Lokal entstand. Der ursprüngliche Zweck und Charakter ist dabei erhalten geblieben.
EventElevator hat sich vor Ort mit Andreas Enzler unterhalten. Er ist der Leiter der Beleuchtungsabteilung am Theater St. Gallen und war maßgeblich an der Installation der Lichttechnik beteiligt. Die Zustände vor der Renovierung waren durchaus abenteuerlich, berichtet Enzler: „Warten auf Godot“ wurde mangels Fußboden auf dem nackten Kiesbett gespielt.
Die Installation der Lichttechnik wurde von ECM durchgeführt, siehe auch unser mit Managing Director Lorenzo Merlo.
Interview mit Andreas Enzler
www.lokremise.ch