Exoskelette entlasten Stagehands beim Aufbau

Exoskelett BionicBack von hTRIUS

Beim Bühnen und Messeaufbau beginnt die körperlich anstrengende Arbeit lange vor Einlass. Ton und Licht, Bühnenkonstruktionen, Traversen, Zelte und Stromversorgung werden installiert, eingerichtet und später wieder abgebaut, oft unter Zeitdruck und bei wechselnden Bedingungen. Heben, Tragen und Arbeiten in gebückter Haltung gehören zum Alltag. Rückenbeschwerden und muskuläre Überlastungen zählen entsprechend zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen in der Branche.

Technische Entlastung für wiederholtes Beugen und Heben

Technische Hilfsmittel zur körperlichen Entlastung rücken stärker in den Fokus. Exoskelette können Unternehmen dabei unterstützen, Belastungen zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit von Teams langfristig zu erhalten.

Ein Beispiel ist das passive Rücken Exoskelett BionicBack von hTRIUS.. Es wurde für Tätigkeiten mit wiederholtem Beugen und Heben entwickelt und zielt auf Entlastung des Rückens.  

Typische Anwendungen in der Eventtechnik

In der Eventtechnik liegen Einsatzfelder unter anderem im Zelt und Bühnenbau, bei der Kabelverlegung sowie beim Transport von technischem Equipment.

Mit einem Eigengewicht von rund 1,2 Kilogramm ist das System für mobile Arbeitssituationen ausgelegt. Je nach Tätigkeit und Einsatzszenario kann es eine Entlastung der Rückenmuskulatur von bis zu 30 Prozent ermöglichen und die Muskelermüdung reduzieren.

Integration in wechselnden Teams

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Tontechnik über Bühnenbau bis Materiallogistik. Das System kommt dort zum Einsatz, wo Rücken und Muskulatur über längere Zeit stark beansprucht werden. Eine aufwendige Schulung oder Umgewöhnung ist in der Regel nicht erforderlich, was den Einsatz auch in wechselnden Teams und bei projektbezogenen Arbeiten erleichtert.

Ergonomie als Planungsfaktor

Für Unternehmen kann BionicBack ein Baustein sein, um Arbeitsplätze ergonomischer zu gestalten. Neben der potenziellen Reduzierung körperlicher Belastungen stehen geringere Ausfallzeiten, bessere Planbarkeit von Personalressourcen und eine nachhaltigere Organisation körperlich anspruchsvoller Tätigkeiten im Fokus.