Nico Ubenauf: „Der Wettbewerb ist in kaum einem Land so heftig wie in Deutschland.“

Nico Ubenauf

Die satis&fy AG aus Karben zählt zu den führenden Produktionsfirmen für Event- und Medientechnik sowie Messebau. EventElevator hat sich mit Nico Ubenauf unterhalten, einer der drei Vorstände. Unter anderem ging es um die Frage, ob er die momentanen Konzentrationsprozesse in der Branche als Gefahr oder als Chance sieht.

Alles begann mit Scannern: Nico Ubenaufs einstiger Chef glaubte nicht daran, dass jemand Interesse daran haben könnte, diese Geräte zu mieten – ganz im Gegensatz zu Ubenauf, der in einige dieser damals noch neuartigen Lichteffekte investierte und seine Entscheidung nie bereuen sollte. Zusammen mit Kai Weiberg gründetet er schließlich 1993 satis&fy. Für beide stand der Name auf der Prioritätenliste ganz oben, so Ubenauf: „Alle Firmennamen enthielten  fast zwingend die Begriffe Sound oder Light oder beide. Für uns stand aber schon damals die Kundenzufriedenheit an erster Stelle. Dies wollten wir auch mit der Wahl unseres Firmennamen dokumentieren.“

Investiert wird nur aus dem Gewinn

Geschätzte 300.000 Mark investierten die beiden Freunde damals in den Aufbau ihrer Firma. Heute verfügt satis&fy über einen Materialpark im Wert von mehr als 20 Millionen Euro. Heute arbeiten in Karben 166 Mitarbeiter, darunter zahlreiche freie Mitarbeiter. Im Dezember ziehen die Mitarbeiter in ein neues 1.300 Quadratmeter großes Verwaltungsgebäude um. Auch eine neue Lagerhalle wurde Anfang 2009 fertig gestellt. Mit dieser vergrößerte satis&fy ihre Lagerflächen von 5.500 auf 7.900 Quadratmeter. Und dieses Wachstum erfolgte stets ohne Zutun der Banken, investiert wird immer nur aus dem Gewinn. Vier Millionen Euro lässt sich das Unternehmen jährlich die Erneuerung des Materialpools kosten. Inzwischen existieren neben dem ursprünlichen Firmenstandort in der historischen Dögelmühle in Karben bei Frankfurt weiter Niederlassungen in Werne, Amersfoort und Berlin.

Referenzen

Zu den Referenzprojekten zählen unter anderem der Deutsche Opernball in Frankfurt, die Deutschland-Touren der Ärzte, von Schiller, REM und Culcha Candela, die „Staatsoper für alle“ in Berlin, Europas größte LED-Werbefläche am Gasometer in Berlin, das Isarbrückenfest in München, Olympia-Veranstaltungen, die Fußball-EM, Rock am Ring, Rock im Park, oder die Mayday. Aber auch Lexus, Daimler, Chrysler, Bertelsmann und die Deutsche Börse gehören seit vielen Jahren zu den Stammkunden der Firma.

Im Interview erläutert Nico Ubenauf das Nachhaltigkeitsprinzip von satis&fy, was er von den derzeitigen Konzentrationsprozessen in der Branche hält und was es mit  „one stop solution“ auf sich hat:

www.satisfy.com