GLP positioniert MAD MAXX als FatBeam und Skytracker für große Distanzen und starke Beam Präsenz. Produktionen nutzen das Format als Effektquelle in Arenen, Amphitheatern und auf Festivals, vor allem dort, wo ein breiter Beam als sichtbares Gestaltungselement im Design gefragt ist.
Konzept und technische Basis
MAD MAXX ist als LED Lösung für Anwendungen ausgelegt, die bisher häufig mit 3 kW oder 7 kW Xenon Suchscheinwerfern umgesetzt wurden. Der Beam Durchmesser liegt bei 750 Millimetern.
Das System arbeitet mit 19 einzeln steuerbaren 90 Watt LEDs und erreicht bis zu 68.000 Lumen. Die Pixel lassen sich einzeln ansteuern oder als drei Segmente Center, Inner Ring und Outer Ring, inklusive Pixelmapping.
Gateway Productions steigt früh ein
Gateway Productions aus Newburyport in Massachusetts nahm zehn Geräte in den Bestand auf. Auslöser waren ein erster Eindruck über GLP Inhalte und ein anschließender Praxistest auf der InfoComm.
Alex Sommerfeld, Eigentümer von Gateway Productions, beschreibt den Anspruch an Differenzierung im regionalen Markt: „Wir sind ein kleines Unternehmen, ein regionaler Anbieter. Wenn ich auf Messen oder in anderen Projekten arbeite, möchte ich etwas anbieten, das sich wirklich abhebt. Ich suche nicht das nächste Standardprodukt, das ein bisschen heller ist. Der MAD MAXX spielt in seiner ganz eigenen Liga. Damit kann ich meinen Markt voranbringen und Touring Kunden ein paar Streusel auf ihr Eis geben.“
T Pain Tour setzt MAD MAXX als Fatbeam Element
MAD MAXX lief auf der TP20 2025 Tour von T Pain zum Jubiläum des Albums Rappa Ternt Sanga. Lichtdesigner Noah Lucas suchte einen Fatbeam für Amphitheater Setups mit großer Reichweite: „Ich suchte nach einem Fatbeam, besonders für unsere Amphitheater Shows. Ich wollte einen Beam, der so weit reicht wie die Laser.“
Beim Auftritt in der Radio City Music Hall im September kamen sechs Geräte zum Einsatz. Sie standen upstage in Reihe hinter vier Fahrzeugen und bildeten Suchscheinwerfer Effekte. Zusätzlich platzierte Lucas zwei Geräte an den Vorderkanten der Bühne.
Noah Lucas: „Sie haben meine Erwartungen übertroffen. Für ihre Größe bewegen sie sich unglaublich schnell. Die Programmierung war einfach, im Extended Mode hatte ich unzählige Optionen.“
Er integrierte unter anderem Songtitel in die Beam Struktur und nutzte das Beam Layout als grafisches Element: „Ich werde sie definitiv für künftige Touren wieder spezifizieren.“
Festival Einsatz auf der Zodiac Stage in Arrington
Auf dem Valley of the Seven Stars Festival in Arrington in Virginia setzten Chris Ruppel und Michael Smalley von PHNTM Productions MAD MAXX auf der Zodiac Stage ein. Volt Lites stellte die Fixtures bereit, Christie Lites war Hauptlieferant.
Chris Ruppel verknüpft die Entscheidung mit dem geplanten Set Design: „Wir hatten den MAD MAXX bereits für das Projekt spezifiziert, bevor wir ihn beim GLP Roadshow Besuch live erlebt hatten.“
Michael Smalley verweist auf Form und Wirkung der Optikflächen: „Wir haben das Gerät vor allem wegen seiner Größe und der Formensprache der Linsenflächen gewählt. Das passte perfekt zu unseren szenografischen Elementen.“
Zwei Geräte standen auf 7,5 Meter hohen Türmen links und rechts hinter dem PA System. Der Betrieb lief im Mode 3 Multi Beam mit 170 DMX Kanälen. Regen am dritten Tag verstärkte die Sichtbarkeit der Beams in Luft und Wolken.
Zum Produktionsteam gehörten außerdem Elliott Little, William Kessler und Chris Olivieri.
Weitere Produktionen mit Gateway Bestand
Lichtdesigner Marcus Jessup setzte zwei Geräte aus der Gateway Flotte auf Playboi Cartis Antagonist Tour ein. Für eine kommende Welttournee von Bad Bunny plant er eine größere Stückzahl. Gateway nutzte MAD MAXX außerdem in Produktionen mit Falling In Reverse sowie Ice Cubes Truth To Power 40th Anniversary Tour.