Die New Yorker Band Interpol brachte am 12. April die Mojave Stage des Coachella-Festivals in eine dunkle, klar konturierte Post-Punk-Atmosphäre. Für das Licht- und Produktionsdesign setzte Ed Warren auf ein reduziertes, geometrisch geprägtes Bühnenbild mit starker Hinterleuchtung, monochromen Flächen, Stroboskopeffekten und 35 STRIKE 1-Scheinwerfern von CHAUVET Professional.
Mojave Stage mit dunkler Post-Punk-Ästhetik
Rund 2.700 Meilen liegen zwischen dem Empire Polo Club in Kalifornien und Manhattans Lower East Side, wo einst die Luna Lounge als wichtiger Ort der New Yorker Musikszene galt. Beim Coachella-Festival verband Interpol diese Herkunft mit einer intensiven Bühnenästhetik auf der Mojave Stage.
Mit den ersten Akkorden von „Obstacle1“ startete die Band in ein Set, das von rotem Licht, dichter Atmosphäre und einer konsequent hinterleuchteten Bühne geprägt war. Die Musik stand im Zentrum, während das Lichtdesign die Spannung des Auftritts visuell verdichtete.
Ein Fan schrieb in einem Social-Media-Beitrag: „Ihre Beleuchtung ist unglaublich und hilft ehrlich gesagt so sehr, aber sie klingen auch so gut.“
STRIKE 1 auf sieben Bühnentürmen
Ed Warren programmierte die Show auf einer ChamSys MagicQ MQ500M Stadium-Konsole von ChamSys. Während des Festivals steuerte Lichtdesigner Christian Lincoln die Show auf einer Konsole desselben Modells.
Für zusätzliche Lichtleistung integrierte Warren 35 STRIKE 1-Scheinwerfer von CHAUVET Professional aus seinem Tournee-Paket. Die Geräte wurden in Fünferreihen auf sieben der neun aufrechten Türme der Bühne positioniert.
Ed Warren: „Wir hatten unsere STRIKE-Scheinwerfer in Fünferreihen auf sieben der neun aufrechten Türme der Bühne. Sie wurden für Hintergrundbeleuchtung und Stroboskopeffekte eingesetzt.“
Geometrische Linien und monochrome Flächen
Das Design folgte einer klaren visuellen Richtung: dunkle Grundstimmung, präzise Hinterleuchtung, gerade Linien und langsam wachsende Lichtstrukturen. Die STRIKE 1-Einheiten lieferten dabei sowohl Flächenlicht als auch Stroboskopeffekte.
Ed Warren: „Wie immer bei Interpol schaffe ich gerne einen dunklen, stimmungsvollen Look, der größtenteils hinterleuchtet ist um eine stimmungsvolle Kulisse und intensive Stroboskopeffekte zu erzeugen. „In diesem Design habe ich klare geometrische Vektoren und breite Flutungen mit einheitlichen Blockfarben integriert. Ich liebe den Einsatz gerader Linien bei dieser Band – wie ich bereits in früheren Designentwürfen gezeigt habe. Dieses Mal wollte ich die Band gewissermaßen in einen Raum aus schmalen Lichtstrahlen einhüllen, die sich langsam mit der Musik entwickeln und ausdehnen.“
Stroboskopeffekte als dramaturgisches Element
Eine zentrale Aufgabe der STRIKE 1-Scheinwerfer bestand in kräftigen Stroboskopeffekten, die den Auftritt visuell strukturierten. In Verbindung mit monochromen Lichtflächen und dichtem Nebel entstand eine direkte, nervöse Energie, die zur kantigen musikalischen Handschrift von Interpol passte.
Die Bühnenoptik griff damit die urbane Herkunft der Band auf und übersetzte sie in eine klare Festivalästhetik: reduziert, dunkel, grafisch und auf die Performance konzentriert.