Das ICF Karlsruhe hat seine Beschallung modernisiert und setzt dafür auf eine neue Lösung mit Systemen von CODA Audio. Gemeinsam mit TEQSAS entstand ein Konzept, das den akustisch anspruchsvollen Raum möglichst gleichmäßig abdecken und zugleich eine hohe Sprachverständlichkeit sowie flexible Einsatzmöglichkeiten für Gottesdienste und Veranstaltungen bieten soll.
Fokus auf gleichmäßige Abdeckung und Verständlichkeit
Die Anforderungen an die Planung waren dabei klar umrissen. Unterschiedliche Sitzbereiche, die Raumgeometrie und die akustischen Bedingungen verlangten eine präzise Abstimmung von Abstrahlwinkeln und Systempositionen. Ziel war eine konsistente Klangverteilung über den gesamten Zuhörerbereich hinweg, unabhängig von Sitzplatz oder Pegelanforderung.
Für das ICF Karlsruhe stand vor allem eine Lösung im Vordergrund, die im täglichen Betrieb verlässlich funktioniert und für alle Besucher eine gleichbleibende Verständlichkeit bietet.
Richard Beeh, tontechnischer Leiter des ICF Karlsruhe, sieht dieses Ziel mit der neuen Installation erreicht: „Uns war wichtig, eine Lösung zu finden, die in unserem Raum zuverlässig funktioniert und für alle Besucher eine gleichbleibend gute Verständlichkeit bietet. Das Ergebnis überzeugt uns sowohl klanglich als auch im täglichen Handling.“
Systemaufbau mit APS, HOPS5 und LINUS12C
Zum Einsatz kamen mehrere Komponenten aus der CODA Audio Systemplattform. Installiert wurden acht APS als kompaktes Arrayable Point Source System, vier HOPS5 als Frontfills an der Bühnenkante sowie zwei LINUS12C Systemverstärker für Steuerung und Performance.
Die vier APS Arrays wurden so konfiguriert, dass jeweils das unterste Element mit einem Abstrahlwinkel von 120 Grad arbeitet, während die darüberliegenden Elemente mit 90 Grad betrieben werden. Diese Kombination soll eine gleichmäßige Abdeckung der Zuhörerflächen ermöglichen und gleichzeitig unerwünschte Schallanteile außerhalb des Zielbereichs reduzieren.
Die HOPS5 Lautsprecher entlang der Bühnenkante übernehmen die Wiedergabe im vorderen Publikumsbereich. Dort sollen sie insbesondere bei Sprache und Gesang für Klarheit und Verständlichkeit sorgen.
Schulung als Teil des Projekts
Zur Umsetzung gehörte nicht nur die technische Installation, sondern auch die Schulung des Teams vor Ort. Alle technischen Mitarbeiter des ICF Karlsruhe wurden nach Abschluss der Arbeiten umfassend eingewiesen.
Die Trainings umfassten unter anderem LINUS Control Basic, die netzwerkbasierte Steuerungs und Überwachungssoftware für CODA Audio LINUS Systemverstärker, sowie System Optimiser Basic, die 3D Direktschall Simulations und Planungssoftware für CODA Audio Beschallungssysteme. Das Team vor Ort soll damit in der Lage sein, das System eigenständig zu betreiben und an unterschiedliche Anforderungen anzupassen.
Planung und Betrieb aus einem Guss
Für TEQSAS ist gerade in akustisch schwierigen Räumen die saubere Planung und Systemkonfiguration entscheidend. Entsprechend wurde die Schulung der Anwender von Anfang an als fester Bestandteil des Projekts verstanden.
Michael Linden, Leiter Vertrieb bei TEQSAS, betont die Bedeutung des Know-hows im späteren Betrieb: „Gerade in akustisch anspruchsvollen Räumen zeigt sich, wie wichtig eine saubere Planung und die richtige Systemkonfiguration sind. Umso wichtiger ist es uns, dass die Anwender das System anschließend sicher bedienen und das volle Potenzial ausschöpfen können.“