Beim Tourfinale von Cat Ballou im Kölner Tanzbrunnen setzte Lichtdesigner Udo Rath auf Scheinwerfer von Martin Professional. 16 MAC One, sechs MAC Viper XIP und sechs MAC Aura Raven XIP kamen bei dem Open-Air-Konzert zum Einsatz, das zugleich die Wiedereröffnung der Location nach umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten markierte.
Die Produktion stellte besondere Anforderungen an die Veranstaltungstechnik. Das neue Bühnenhaus wurde erst kurz vor dem Aufbau fertiggestellt. Für den technischen Dienstleister Wallraf Veranstaltungstechnik bestand deshalb bis kurz vor Produktionsbeginn Unsicherheit über die endgültigen Bedingungen vor Ort.
Sonne, Regen und Wind als Herausforderung
Neben der baulichen Situation spielte das Wetter eine wesentliche Rolle für das Lichtkonzept. In den letzten Stunden des Tages fiel direktes Sonnenlicht in das Bühnenhaus. Gleichzeitig waren Teile der Beleuchtung unter den charakteristischen Schirmen des Tanzbrunnens nur eingeschränkt vor Regen und Wind geschützt.
Gefordert waren deshalb leistungsstarke Scheinwerfer, die sich auch bei Tageslicht durchsetzen konnten. Für exponierte Positionen kamen zudem wettergeschützte Geräte zum Einsatz.
MAC One für ACL-Effekte im Floorset
16 MAC One waren im Floorset angeordnet und wurden vor allem für klassische ACL-Looks eingesetzt. Bei ruhigeren Songs nutzte Rath die Geräte zusätzlich als Einstrahler und bezog dabei den integrierten Aura-Effekt in das Design ein.
Vor allem das Verhältnis zwischen Abmessungen und Lichtleistung überzeugte den Designer. „Der MAC One ist einfach eine ‚Waffe‘. Für die kompakte Größe ist es fast schon unglaublich, was da an Output rauskommt“, sagt Udo Rath.
MAC Viper XIP übernimmt das Key-Light
Sechs MAC Viper XIP dienten als Key-Lights. Vier der Geräte genügten dabei, um die komplette Spielfläche homogen auszuleuchten. Das System musste sich auch gegen das direkte Licht der tiefstehenden Sonne behaupten.
„Die schnellen und präzisen Bewegungen sind einfach unschlagbar und punktgenau“, sagt Rath. „Auch der enorme Zoombereich und die Helligkeit sind schlichtweg beeindruckend.“
Die XIP-Technologie und die damit verbundene IP54-Klassifizierung ermöglichten den Einsatz der MAC Viper XIP unter den Schirmen des Tanzbrunnens, wo die Geräte nur begrenzt vor Wettereinflüssen geschützt waren.
MAC Aura Raven XIP für Beams und Aura-Effekte
Sechs MAC Aura Raven XIP ergänzten das Floorset. Bei Tageslicht erzeugten die Geräte in Verbindung mit Haze definierte Beams. Am Abend nutzte Rath insbesondere den unteren Dimmbereich sowie die Aura-Effekte.
„Was soll ich sagen, der MAC Aura Raven XIP ist ein absolutes Tier. ‚Highlight‘ beschreibt diese Lampe perfekt, vor allem der tolle Aura-Effekt hat es mir angetan“, sagt Rath. „Selbst als wir die Geräte abends bei maximal 20 Prozent gefahren haben, liefen alle Dimmereffekte und Out/In-Fades ohne ein einziges Ruckeln ab.“
Auch die MAC Aura Raven XIP waren aufgrund ihrer IP54-Klassifizierung für die exponierten Positionen nahe der Bühnenkante geeignet.
Einheitliche Farbabstimmung der MAC-Serie
Neben Output und Wetterfestigkeit spielte für Rath die Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Gerätetypen eine Rolle. Die Farbwiedergabe der eingesetzten MAC One, MAC Viper XIP und MAC Aura Raven XIP reduzierte den Aufwand für das Angleichen der Geräte während der Programmierung.
„Die MAC-Serie von Martin macht unglaublich Spaß und läuft absolut zuverlässig. Da wurde extrem gut gearbeitet und qualitativ hochwertige, vielseitige Produkte geschaffen. Wir freuen uns schon auf kommende Projekte.“, resümiert Rath.