Disguise erweitert seine X-Serie um die Modelle X2 und X3. Damit wird die Designer-Software des Unternehmens auch für kleine und mittelgroße Produktionen wie DJ-Sets, Theatertourneen, Festivals und Firmenveranstaltungen zugänglich. X2 bietet zwei, X3 drei 4K-Ausgänge, und beide laufen auf frei wählbarer Hardware bis hin zum Windows-Laptop. Ausgewählte Kunden nutzen X2 und X3 bereits seit Anfang des Jahres, unter anderem bei Produktionen für David Guetta, Martin Garrix und Central Cee.
Aufbauend auf dem X1
Disguise ist seit mehr als zwei Jahrzehnten bei großen Live-Events und Installationen im Einsatz, darunter Shows von Bad Bunny, Coachella, der Burj Khalifa in Dubai und „Top Of The Rock“ auf der Aussichtsplattform des Rockefeller Center in New York. Mit dem X1 hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr das erste Modell der X-Serie eingeführt. Es kam seitdem bei Live-Events, immersiven Erlebnissen und Markenaktivierungen zum Einsatz, etwa bei Charlie Puths Europatournee, der TennoCon-Konferenz 2025 und der Weihnachtsbeleuchtung in Dunham Massey.
Raed Al Tikriti, Chief Product and Technology Officer bei Disguise, erklärt die Idee hinter der Erweiterung: „Nach dem Erfolg des X1 im letzten Jahr sind X2 und X3 der nächste Schritt, um unser Ökosystem noch zugänglicher zu machen. Ein wichtiges Ziel der X-Serie ist es, unserer Community den Zugang zu Disguise zu einem erschwinglicheren Preis zu ermöglichen. Indem wir sowohl zwei als auch drei 4K-Ausgänge sowie die Flexibilität bieten, das System auf der Hardware Ihrer Wahl, einschließlich eines Windows-Laptops, auszuführen, ermöglichen wir es Anwendern, hochwertige kreative Möglichkeiten sowohl bei kleinen als auch bei mittelgroßen Shows zu nutzen. Damit wird die perfekte Balance geschaffen: die volle Leistungsfähigkeit von Disguise gepaart mit der Mobilität, um unterwegs flexibel zu bleiben, wodurch kostspielige Logistik oder Zeitaufwand für die Neuprogrammierung bei anderen Lösungen entfallen.“
Skalierbar bis zum Medienserver
Für kleine und mittelgroße Produktionen stehen nun X1, X2 und X3 zur Wahl. Braucht eine Show mehr Ausgänge oder Clustering, wechseln Teams auf die Disguise-Medienserver. Der Designer-Workflow bleibt dabei derselbe. Projekte lassen sich so über unterschiedliche Venue-Größen hinweg skalieren, ohne dass die Showdatei neu erstellt oder umprogrammiert werden muss. Für Produktionen mit kleinerem Budget ist die X-Serie zudem eine günstigere Möglichkeit, Disguise einzusetzen.
Erfahrungen bei Central Cee und Martin Garrix
Alex Loftie, Videoprogrammierer und -techniker bei der Tour von Central Cee und Beta-Tester des X2, beschreibt den Wechsel zwischen den Systemen: „Der Umstieg vom X2 auf andere Lösungen im Disguise-Ökosystem war einfach. Mit zwei 4K-Ausgängen konnten wir die volle Qualität beibehalten und mussten bei unseren kleineren Shows in den USA keine Kompromisse bei unserer kreativen Vision eingehen. Für die größeren Arena-Shows in Europa konnten wir problemlos wieder auf die GX-3-Medienserver von Disguise umsteigen, und alle Änderungen, die wir in den kleineren US-Veranstaltungsorten vorgenommen hatten, oder neue Songs, die wir hinzugefügt hatten, konnten ohne großen Aufwand wiederverwendet werden.“
Vishal Sharma, Videoprogrammierer bei All Of It Now, setzt die X-Serie bei den Festivalshows von Martin Garrix ein: „Die Arbeit mit der X-Serie hat dazu beigetragen, die Abläufe bei den Festivalshows von Martin Garrix erheblich zu beschleunigen. Wir müssen das Rad nicht jedes Mal neu erfinden, wenn wir auf einer neuen Bühne oder in einem neuen Veranstaltungsort sind; wir können einfach dieselbe Showdatei verwenden. Das spart uns enorm viel Zeit und macht eine Neuprogrammierung auf einer anderen Lösung überflüssig. Wir glauben, dass die X-Serie die Art und Weise, wie die Branche über Video denkt und wie es bedient und umgesetzt werden sollte, grundlegend verändern wird.“
Lizenzen über MyDisguise
Parallel hat Disguise die Plattform MyDisguise gestartet. Kunden verwalten dort ihre Software-Abonnements und erwerben Softwarelizenzen, einschließlich der X-Serie, an einer Stelle.