Volbeat – The Greatest Of All Tours Worldwide

Volbeat Konzert in der Münchner Olympiahalle

Mit dem Album „God Of Angel Trust“ kehrte die Band Volbeat zu ihren Wurzeln zurück und rammte sich mit harten Riffs in die Metalherzen ihrer treuen Fans. Vergangenes Jahr startete die erfolgreiche Band ihren aktuellen Tour-Zyklus „The Greatest Of All Tours Worldwide“ mit einem intensiven Live-Set, das absolute Rock-Roots atmet.

Der dänische Lichtdesigner Niller Bjerregaard entwickelte in Zusammenarbeit mit der Band ein mächtiges Lighting-Rig, das den bekannten Oldschool-Finger-Look auf ein neues Niveau hebt. Zusätzlich flutet Niller die Venues mit intensiven Lichtwellen, die aus den CHAUVET COLORado PXL Curves fließen. Nicht weniger spannend ist das massive Audio-Setup der Band. Production Manager und Front of House Engineer Dennie Miller erklärt zusammen mit Systems Engineer Sam Boone die derzeitige Konfiguration der Meyer Sound Line-Arrays.

Bei der „The Greatest of All Tours Worldwide“ Production standen im Gegensatz zur vorherigen Tour weniger die Video-Elemente im Vordergrund: „Die Idee für das Production Design war im Prinzip back-to-basics“, umschreibt es Lichtdesigner Niller Bjerregaard im Video unprätentiös. Das Design-Team setzte beim Licht einen Oldschool-Rock-Finger-Look auf Steroiden um, der viele moderne LED-Twists enthielt. Ein vorgelagerter Steg war ebenso Pflicht, denn die Band liebt die direkte Interaktion und das Bad in der Menge.

Zu den Moving-Lights Trussen und Lighting-Finger wurden von unten auch Ayrton Mambas für vertikale Beams genutzt.

Details zum Lichtdesign von Volbeat

Über 600 Moving- und FX-Lights gingen bei Volbeat mit 18 Trucks auf die Straße. Die auffällige, sternförmige Formation der sieben Lighting-Finger und den zentralen Pod bestückte Niller mit neuesten Fixtures: einerseits mit dem Ayrton Rivale (dem Main-Spot der kompletten Produktion), andererseits mit dem Ayrton Argo 6 FX als Washer sowie GLP JDC1 Strobes. Einen sehr großen Impact auf den Look hatten weiterhin die CHAUVET COLORado PXL Curves, die das Team an der dreieckig zulaufenden Bühnenkante sowie an der Front- und Back-Truss positionierte.

Die CHAUVET COLORado PXL Curves erzeugten eindrucksvolle Lichtwellen durch die Venue. ROXX CLUSTER sorgen für Blinder-Effekte und farbliche Atmosphäre.

Beim Floor-Set akzentuierte Niller das Set mit COLORado PXL Bar 16 und über 200 ACME Pixel Lines markierten die Truss-Outlines der Lighting-Finger. Als kleine Überraschung versteckten sich unter dem Deck der Stage noch Ayrton Mambas, mit denen der Lichtdesigner spektakulär vertikal nach oben schoss. Auch die diesmal eingesetzten ROXX CLUSTER B2 Blinder überzeugten den Lichtdesigner. Er liebt es damit, die Fans farblich in die Atmosphäre eintauchen zu lassen, aber auch zu stroben und die Blinder-Intensität spüren zu lassen. Im Video erklärt Niller weitere Details zu seinen eingesetzten Fixtures sowie dem Workflow an seiner treuen ChamSys MQ500 Konsole.

Lichtdesigner Niller fährt die Show an einer ChamSys MQ500 Konsole.

Facts zur Audio Production und zum PANTHER Line-Array der Volbeat Tour

Production Manager Dennie Miller ist auf der Tour auch als Front of House Engineer unterwegs und arbeitet seit mehr als 10 Jahren für die Band. Der Mixing- und Sound-System-Approach hat sich über die Zeit durch die vielen Erfahrungswerte des Teams immer weiter entwickelt. „Unsere Crew steckt eine Menge Arbeit rein, um jedem Platz und jedem Sitz in der Venue die gleiche intensive Sound-Erfahrung zu bieten und PANTHER ist dabei ein großer Sprung nach vorne“, fügt Dennie Miller an.

FOH Engineer und Production Manager Dennie Miller ist auf eine DiGiCo Quantum852 umgestiegen.

„Die horizontale Directivity ist dabei eine große Verbesserung.“ Die Main- und Side-Hangs bestehen jeweils aus 22 PANTHER Speakern. Bei den Subs wurde eine Endfire-Konfiguration geflogen mit drei Line-Arrays mit je 9 Meyer Sound 2100-LFCs. Zusätzlich gab es eine Relay-Konfiguration mit PANTHER und kompakte 270 Arrays mit Meyer Sound LEOPARD. Im Video erklärt Dennie Miller mehr zu seinem verbesserten Mixing-Workflow mit der neuen DiGiCo Quantum852 und Systems Engineer, Sam Boone geht näher auf die eingesetzte PA-Technik ein.

In den Lichtfinger nutze Niller eine Kombi aus Ayrton Rivale, Argo 6 und GLP JDC1.

Verwendetes Lichtequipment (Auszug):

  • 210 ACME PixelLine IP
  • 73 CHAUVET COLORado PXL Curve 12
  • 156 ROXX CLUSTER B2 Blinder
  • 4 Ayrton Domino LT
  • 48 Ayrton Rivale Profile
  • 81 Ayrton Argo 6 FX
  • 18 Ayrton Mamba
  • 54 GLP JDC1
  • 2 ChamSys MQ500

FX:

Die Band verzichtete diesmal auf große Videoflächen und wollte die Intensität ihrer Musik über das Licht transportieren.