„500 bucks? I’ll do lighting!“

Madonna, Michael Jackson, Usher, Prince – Die Liste der Künstler, die ihr Lichtdesign in die Hände von Peter Morse gelegt haben, ist nicht nur lang, sondern vor allem sehr respekteinflößend. Im Rahmen der Lightpower Open Days 2014 haben wir uns mit ihm unterhalten.

Der Mann hat in seiner Jugend sogar zwei Platten aufgenommen, die erste mit 16 Jahren. Über diverse Umwege ist er schließlich beim Licht gelandet, als ihn der Countrymusiker Mac Davis auf die Suche nach einem Lichtmann für seine Show schickte – in der Überschrift findet sich seine Antwort.

Das alles passierte zu Zeiten, als man sich noch mit viel Frechheit und wenig Ahnung durchboxen konnte – heute würde wohl auch Peter Morse Probleme bekommen mit den technischen Anforderungen des Equipments, das sich seit den 60er Jahren rasant weiterentwickelt hat.

Das programmieren von Movinglights beispielsweise überlässt er bis heute Kollegen, die sich damit auskennen – er fungiert lieber als exzellenter Quell von Ideen, die schier unerschöpflich aus ihm heraussprudeln.

 Interview: Markus Wilmsmann
Mitschnitt des Vortrags von AFV Medienproduktion Weihrauch, mit freundlicher Genehmigung von Lightpower