Der Lichtdesigner Martin Dudley feiert in diesem Sommer 15 Jahre als Nutzer der Lichtkonsolen von ChamSys. Den Anlass markierte er mit einem eleganten Lichtdesign für den Auftritt von James Morrison, der beim Echterlive Festival in Luxemburg als Headliner spielte.
Eine Weihnachtsshow als Ausgangspunkt
Der Weg zu ChamSys begann mit einer zufälligen Begegnung. Vor Jahren beleuchtete Dudley eine Weihnachtsshow, bei der auch ein anderes Unternehmen im Einsatz war. Im Gespräch mit einem dort tätigen Techniker erfuhr Dudley von einer neuen Lichtkonsole, an der dieser gerade arbeitete. Der Techniker war Chris Kennedy, der später ChamSys mitbegründete. Als Dudley einige Jahre später eine neue, vielseitigere Konsole benötigte, wandte er sich an ihn und wurde ChamSys-Nutzer, eine Entscheidung, die er seither nicht bereut hat.
Dudley blickt auf die vergangenen 15 Jahre zurück: „Das war diesen Sommer vor 15 Jahren. Jetzt, da ich sozusagen ein Jubiläum mit ChamSys feiere, bin ich immer noch sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Die wichtigsten Aspekte von ChamSys, die mir im Laufe der Jahre wirklich geholfen haben, sind die einfache Programmierung, die Mobilität und der hervorragende technische Support, wenn er gebraucht wird.“
Eine transparente Kuppel als Bühne
Auch in diesem Jubiläumssommer spielte der Zufall eine Rolle. Als Dudley James Morrison beim Echterlive Festival beleuchtete, traf er unerwartet auf eine Bühne mit transparenter Kuppel. Die Bühne bot mit ihrer symmetrischen Form und dem freien Blick auf die Gebäude aus dem 18. Jahrhundert im historischen Abteihof von Echternach eine markante Kulisse für ein Open-Air-Konzert mit einem Sänger, dessen Stimme sich durch ein raues, gefühlvolles Vibrato auszeichnet.
Dudley beschreibt, wie es dazu kam: „Ich hatte nicht bewusst vor, die Kuppelstruktur hervorzuheben, obwohl die Form des Bauwerks vielleicht einige meiner Lichtkonzepte ergänzt hat. Wir wussten nicht einmal, dass die Bühnenabdeckung transparent war, bis wir beim Festival ankamen, aber dadurch konnte ich die Beleuchtung des Gebäudes hinter der Bühne in meine Show einbeziehen.“
Vertraute Werkzeuge unterwegs
Beim Echterlive Festival arbeitete Dudley mit einem vertrauten Setup: ChamSys MagicQ Compact Connect, MagicQ Extra Wing Compact und einem Laptop.
Dudley erklärt seine Reiseausstattung: „Ich nehme den Compact Connect und den Laptop mit Touchscreen immer als Handgepäck mit, damit ich auch dann eine Show machen kann, falls der Extra Wing als aufgegebenes Gepäck nicht zur gleichen Zeit wie wir ankommt. Ich steuere die Hauptshow mit einem Cue-Stack auf einem Playback-Fader pro Song auf dem Compact Connect, und ich habe gerne mein gesamtes Frontlicht, die Crowd-Blinder, Nebel und Rauch sowie alles andere, was ich brauche, auf dem Extra Wing griffbereit.“
Einfachheit als Prinzip
Beim Ausleuchten von James Morrisons Festivalauftritt griff Dudley auf einige vertraute Stärken seines ChamSys-Systems zurück: „Alles beginnt mit der Einfachheit. Ich habe den Sprung zu Gruppen-Cues noch nicht gewagt, aber bald, daher schätze ich das einfache Klonen und Morphen von Scheinwerfern. Mir gefällt, wie schnell ich meiner Show weitere und andere Scheinwerfer hinzufügen und neue Effekte erzeugen kann. Das ist wichtig, denn jedes Festival verfügt über unterschiedliche LED-Panels, -Leisten und -Blinder, die in die Show integriert werden müssen. Außerdem lässt sich die Verbindung zu den Beleuchtungssystemen des Festivals über Netzwerkverbindungen sehr schnell und einfach herstellen. Ich bin ein großer Fan des Netzwerkanschlusses am Compact Connect, sodass ich nicht mehr darauf hoffen muss, dass sich ein USB-zu-Ethernet-Adapter nicht mitten in der Show von selbst löst. Der verriegelbare USB-Anschluss an den neuesten Compact Connects ist ebenfalls großartig.“
Der Auftritt von James Morrison unter der transparenten Kuppel verlief in dieser Kombination reibungslos. Dudleys Lichtgestaltung fügte sich nahtlos in die Musik seines Kunden ein, etwas, das er seit Jahren an seinem ChamSys-Pult umsetzt.