Mit Cameo CONNECT führt Cameo eine neue digitale Workflow-Lösung für unterstützte Scheinwerfer ein. Die Kombination aus App und Windows-Software soll zentrale Arbeitsabläufe über den gesamten Lebenszyklus eines Fixtures vereinfachen. Dazu gehören Vorbereitung und Konfiguration, Setup und Service, Firmware-Updates sowie Rücknahme und Wiederbereitstellung im Rental-Betrieb.
Cameo CONNECT richtet sich an Anwender aus Rental und DryHire, Produktion, Touring, Lager und Service. Wiederkehrende manuelle Aufgaben lassen sich digital vorbereiten, Konfigurationen speichern und Serviceinformationen direkt aus den Geräten auslesen. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Nutzung von NFC zur kontaktlosen Kommunikation mit kompatiblen Cameo Scheinwerfern.
Konfiguration per NFC ohne Stromversorgung
Mit Cameo CONNECT können Anwender unterstützte Fixtures bereits vor einem Einsatz vorbereiten und konfigurieren. Einstellungen lassen sich erstellen, als Templates speichern und anschließend an Teams vor Ort weitergeben.
Die vorbereiteten Konfigurationen werden über NFC kontaktlos auf die jeweiligen Scheinwerfer übertragen. Dafür ist weder eine kabelgebundene Verbindung noch eine aktive Stromversorgung des Fixtures erforderlich. Das ermöglicht beispielsweise die Konfiguration von Geräten, die sich noch im Flightcase befinden.
Insbesondere bei größeren Gerätebeständen soll dieser Workflow den manuellen Aufwand reduzieren und gleichzeitig dafür sorgen, dass wiederkehrende Setups einheitlich vorbereitet werden können.
Fixture-Daten direkt für den Service auslesen
Auch bei Support- und Servicefällen setzt Cameo CONNECT auf NFC. Relevante Fixture-Informationen, Konfigurationsdaten und Serviceinformationen können direkt aus dem jeweiligen Gerät ausgelesen und für eine Supportanfrage zusammengeführt werden.
Damit entfällt das manuelle Zusammentragen von Seriennummern, Displayfotos oder Log-Informationen. Die erfassten Daten lassen sich direkt an den Cameo Customer Service weitergeben. Dadurch sollen Rückfragen reduziert und Fehleranalysen gezielter durchgeführt werden können.
Zusätzlich führen modellspezifische QR-Codes zu technischen Ressourcen. Dazu gehören unter anderem Manuals, Downloads, photometrische Daten und DMX-Charts. Für jedes Fixture steht außerdem ein Direktlink zur entsprechenden Cameo Produktseite zur Verfügung.
Schnellere Rücknahme im Rental-Betrieb
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nachbereitung von Geräten nach einer Produktion. Unterstützte Fixtures können über NFC auf ihre Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Auch dieser Vorgang lässt sich bei ausgeschalteten Geräten durchführen.
Befindet sich der Scheinwerfer beispielsweise bereits im Flightcase, kann der Reset-Befehl trotzdem übertragen werden. Beim nächsten Einschalten wird der Befehl automatisch ausgeführt.
Für Rental-Unternehmen und Lagerteams kann dies insbesondere bei größeren Stückzahlen die Rücknahme vereinfachen. Gleichzeitig lässt sich sicherstellen, dass die Geräte für den nächsten Einsatz wieder einen definierten Ausgangszustand besitzen.
Firmware-Management für größere Gerätebestände
Cameo CONNECT übernimmt darüber hinaus das Firmware-Management kompatibler Scheinwerfer. Über das cloudbasierte System prüft die Software die online verfügbaren Firmware-Versionen und ermöglicht parallele Update-Prozesse für mehrere Modelle.
Die Firmware-Updates basieren auf dem ESTA-Standard E1.37-4. Integrierte Mechanismen erkennen beschädigte Daten und ermöglichen den sicheren Abbruch fehlerhafter Übertragungs- oder Installationsprozesse.
Kompatible Cameo Leuchten verfügen zudem über Recovery- und Rescue-Mechanismen. Damit sollen Geräte nach Problemen bei einem Update möglichst schnell wieder in Betrieb genommen werden können.
Start mit ZENIT G2 und OPUS
Zum Marktstart unterstützt Cameo CONNECT unter anderem die Cameo ZENIT G2 Serie sowie die 600-Watt-Modelle der OPUS Serie.
Die Cameo CONNECT App und Software stehen ab sofort kostenlos für iOS, Android und Windows zur Verfügung.