UpLight Technologies setzte für die Debütsaison der Pro Cheer League auf eine Avolites D7-215. Produktions- und Lichtdesigner David Surbrook sowie Programmierer und Lichttechniker André Huff steuerten damit ein Rig aus 164 Scheinwerfern über 32 Universen. Die von Varsity Spirit produzierte Serie tourte durch fünf US-Städte und wurde über ION Television ausgestrahlt.
Die erste Saison der neuen professionellen Cheerleading-Plattform erreichte mehr als fünf Millionen einzelne Zuschauer. Entsprechend musste das Lichtdesign sowohl die Anforderungen einer TV-Produktion erfüllen als auch die Dynamik des Live-Wettbewerbs unterstützen.
164 Scheinwerfer für Sport und Broadcast
Das Lichtdesign von David Surbrook, Inhaber und Kreativdirektor von UpLight Technologies, kombinierte automatisierte Moving Lights und LED-Scheinwerfer mit großflächigen LED-Videowänden. Die Beleuchtung rahmte die Screens ein, füllte Bereiche entlang der Rückwand und wurde auf die Motion Graphics der Produktion abgestimmt.
„Das Ziel bei der Beleuchtung war es, zahlreiche große visuelle Momente zu schaffen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Athleten im Mittelpunkt stehen“, erklärt Surbrook.
Eine zentrale Aufgabe übernahmen 32 ROBE BMFL Wash. Sie sorgten für die Ausleuchtung des gesamten Wettkampffeldes und sollten gleichzeitig Schatten bei den teilweise komplexen Luftakrobatik-Einlagen reduzieren.
D7-215 steuert 32 Universen
Die insgesamt 164 Fixtures wurden über 32 Universen von der Avolites D7-215 gesteuert. Eine besondere Herausforderung waren die kurzen Produktionszeiten. Teilweise musste das Team innerhalb eines Tages in eine Arena einziehen, die Show aufzeichnen und die komplette Produktion anschließend wieder abbauen.
„Ich liebe die Geschwindigkeit, mit der man auf einem Avo arbeiten kann“, sagt Surbrook. „Das taktile Layout und der intuitive Workflow sind Bereiche, in denen sich Avo schon immer hervorgetan hat, und ich schätze den Ansatz zur Erstellung von Effekten mithilfe von Funktionen wie dem Pixel Mapper und Key Frame Shapes sehr.“
Das Team von UpLight Technologies (Foto: © UpLight Technologies)Obwohl die rund zweistündige Produktion einem festgelegten Sendeablauf folgte, erforderte der sportliche Wettbewerb zugleich spontane Eingriffe. Teamfarben, entscheidende Aktionen und Siegesmomente mussten unmittelbar in die Lichtshow übernommen werden.
„Spontan zu sein und stets auf Zack zu bleiben, war für diesen hybriden Showstil unerlässlich“, erklärt André Huff, Lichtprogrammierer und -techniker. „Was das Programmieren und das spontane Ansteuern der Beleuchtung angeht, war dies definitiv eine Avolites-Sache!“
Zweite D7-215 als Tracking-Backup
Für die Live-Produktion stand eine zweite D7-215 als vollständiges Tracking-Backup bereit. Die Hauptkonsole lief während der Produktion ohne Ausfall.
Für Surbrook verbindet die D7-215 eine umfangreiche Bedienoberfläche mit kompakten Abmessungen: „Sie ist ein hocheffizientes Arbeitswerkzeug, superkompakt und tragbar genug, dass eine Person problemlos damit umgehen kann, und bietet dennoch alle motorisierten Fader und High-End-Bildschirme, die man von einem Flaggschiff-Mischpult erwartet.“
UpLight Technologies arbeitet seit 2011 mit Avolites und hat im Laufe der Jahre verschiedene Konsolen des Herstellers in den eigenen Bestand aufgenommen. Die D7-215 wurde direkt nach ihrer Markteinführung über Avolites North America erworben und anschließend in Produktionen eingesetzt. Huff arbeitet seit rund 15 Jahren mit Avolites-Konsolen.
Nach dem Erfolg der ersten Pro-Cheer-League-Saison laufen bereits die Planungen für Staffel zwei. Dabei prüft das Produktionsteam auch, künftig die Videosteuerungsfunktionen der D7 stärker in den Workflow einzubinden.