Avolites bringt Prism auf den Markt

Avolites stellt mit Prism eine neue Mediensteuerung für vernetzte Shows vor. Die Software richtet sich an Licht- und Videoprofis, die Medieninhalte, Bildschirme und pixelgemappte Scheinwerfer intuitiv in Shows integrieren möchten. Die Markteinführung folgt auf eine Early-Access-Phase.

Mediensteuerung für vernetzte Shows

Bei vielen Produktionen wachsen Licht, Video und Pixel-Mapping zunehmend zusammen. Gleichzeitig steht nicht immer ein eigenes Medienteam zur Verfügung, das diese Bereiche separat betreut.

Prism wurde entwickelt, um Mediensteuerung zugänglicher zu machen. Anwender sollen visuelle Inhalte erstellen, verwalten und steuern können, ohne dafür komplexe Programmierkenntnisse oder tiefgehende Medienserver-Workflows zu benötigen.

Verbindung mit Titan über Synergy

In Verbindung mit Titan wird Prism über Synergy in eine vernetzte Avolites-Umgebung integriert. Dadurch werden Licht und Medien Teil eines gemeinsamen Show-Workflows.

Medien können parallel zur Beleuchtung bearbeitet werden. Bildschirme, Displays und pixelgemappte Scheinwerfer lassen sich damit enger in Konsole, Showfile und Lichtdesign einbinden.

Einsatz auch als Stand-alone-Plattform

Prism kann auch unabhängig als Mediensteuerungsplattform genutzt werden. Damit eignet sich das System für Live-Shows, Tourproduktionen, Venues, Clubs, Theater, Museen, Galerien, Attraktionen und Installationen.

In solchen Anwendungen lassen sich Videos, Displays oder pixelgemappte Scheinwerfer konsistent verwalten, aktualisieren und wiederholen.

Aufbau auf Avolites-Erfahrung

Avolites verweist auf langjährige Erfahrung in der Verbindung von Live-Beleuchtung und Medien. Mediensteuerung des Herstellers kam bereits bei Produktionen aus Live-Musik, Sport, Broadcast und Performance zum Einsatz.

Genannt werden unter anderem zwei olympische Eröffnungsfeiern, Coldplay, Maluma, das Rio Hotel in Las Vegas und The Script. Prism baut auf dieser Erfahrung auf und überträgt sie in eine zugänglichere Bedienoberfläche.

Funktionen von Prism

Zu den zentralen Funktionen gehören ein visueller Workflow, Titan-Integration über Synergy, Anpassungen von Pixel-Maps, Timecode-Triggerung und ein Media Manager mit Formatunterstützung.

Unterstützt werden unter anderem HAP, NotchLC und DXV. Hinzu kommen AiM-Kodierung für flüssigere Wiedergabe in hoher Auflösung, 10-Bit-Farbunterstützung, anpassbare Flächen, Ebenen und Bereiche sowie 17 Überblendmodi.

Die Ausgabe ist über physische Ausgänge, NDI und RTSP möglich.

Zugriff über AvoKey und Travel Collection

Der Zugriff auf Prism erfolgt über die neue AvoKey Collection und Travel Collection. Beide Serien sind in mehreren Versionen erhältlich: A1+, A2+, A3+ sowie T1+, T2+ und T3-Bundle.

Bei Nutzung von Prism schalten A1+ und T1+ einen Display-Ausgang frei. A2+ und T2+ ermöglichen zwei Ausgänge. A3+ und das T3-Bundle stellen drei Display-Ausgänge bereit.

Bis Ende des Jahres soll außerdem DMX-Pixel-Unterstützung folgen. A1+ und T1+ unterstützen dann bis zu 1.024 Pixel, A2+ und T2+ bis zu 2.048 Pixel sowie A3+ und T3-Bundle bis zu 4.096 Pixel.

Die Pixel können zwischen einem und vier DMX-Kanälen liegen. Damit sind Anwendungen von einfacher Helligkeitssteuerung bis zu RGBW möglich.

Avolites Prism

Zugänglicher Workflow für Visuals

Jon Hole, Produkt- und Marketingmanager bei Avolites: „Mit Prism wollten wir die Mediensteuerung zugänglicher machen, ohne die kreativen Möglichkeiten der Anwender einzuschränken. Wir wissen, dass immer mehr Designer und Techniker im Rahmen einer umfassenderen Show mit der Steuerung von Video, Bildschirmen und pixelgemappten Scheinwerfern betraut werden, und wir wollten ihnen eine übersichtlichere Möglichkeit dazu bieten. Prism vereinfacht den Prozess und gibt den Anwendern gleichzeitig die kreative Kontrolle, die sie benötigen, um beeindruckende visuelle Ergebnisse zu erzielen.“

Medien und Licht in einem Workflow

Mit Prism erweitert Avolites sein Angebot um eine Mediensteuerung, die Licht- und Videoworkflows näher zusammenführt. Die Software soll Anwendern ermöglichen, dynamische Visuals, Screens und Pixel-Mapping als Teil einer vernetzten Showumgebung zu steuern.

Damit adressiert Avolites Produktionen, bei denen visuelle Inhalte zunehmend direkt aus dem Licht- und Showworkflow heraus geplant, angepasst und wiedergegeben werden.