L-Acoustics L2 bringen Katie Melua beim Ladies Jazz Festival zum Klingen

Katie Melua beim Energa Ladies Jazz Festival, Foto: © L-Acoustics

Katie Meluas Technical Rider forderte für Ihren Auftritt beim Energa Ladies Jazz Festival in Polen ein L-Acoustics System. Ihre Performance sollte eine präzise Schallabdeckung bei kontrollierten Schalldruckpegeln in der akustisch anspruchsvollen Polsat Plus Arena mit 4.500 Plätzen bieten. Durch eine strategische Partnerschaft zwischen der polnischen Rental-Firma Krupski Sound und dem L-Acoustics Certified Partner Audio Plus wurden aktuelle L2-Arrays eingesetzt, die die anspruchsvolle Raumakustik des Veranstaltungsortes meisterten.

Die 21. Ausgabe des einzigen wiederkehrenden europäischen Festivals, das ausschließlich weiblicher Jazzkunst gewidmet ist – und in seiner Geschichte bereits über 110.000 Besucher und mehr als 600 Künstlerinnen und Künstler vereinte – präsentierte internationale Stars wie Katie Melua, Dionne Warwick und Randy Crawford an vier verschiedenen Spielorten.

Von der A-Serie zum L2-Flaggschiff: Eine strategische Entwicklung

Der Weg von Krupski Sound zu L-Acoustics ist das Ergebnis einer sorgfältig geplanten Zusammenarbeit mit Audio Plus. Diese begann 2023, als sich Krupski – auf Empfehlung des erfahrenen Systemingenieurs Krzysztof Polesiński – für den Kauf von A-Series Line-Arrays entschied. Anschließend investierte Krupski in KARA-II-Systeme für größere Produktionen, bevor der Schritt zur aktuellen L-Serie erfolgte:

„Der Einstieg mit der A-Serie hat uns die Basis gegeben, unseren Ruf für hochwertigen Sound aufzubauen“, reflektiert Adam Krupski, Inhaber von Krupski Sound. „Diese Entwicklung war transformativ für unser Geschäft – wir können nun mit den anspruchsvollsten internationalen Tourproduktionen mithalten und gleichzeitig den persönlichen Service bieten, der uns immer ausgemacht hat.“

Die finale Konfiguration bestand aus L/R-Hauptarrays mit je einem L-Acoustics L2 und einem L2D pro Seite, (Foto: © L-Acoustics)

Als Meluas Rider schließlich L-Acoustics mit besonderem Fokus auf gleichmäßige Abdeckung im gesamten Venue verlangte, war Krupskis neu erworbenes L2-System genau die richtige Antwort auf diese hohen technischen Anforderungen.

Komplexe Venue-Herausforderungen meistern

Die Polsat Plus Arena stellte mehrere akustische und logistische Probleme: eine Glaswand zwischen oberem Rang und Haupttribüne, fehlende Diffusoren an der Rückwand sowie eine speziell konstruierte Traverse für das aufwendige Lichtdesign. Zusätzlich war ein Fernsehteam vor Ort, um die Shows zu übertragen.

Audio Plus entsandte den erfahrenen Trainer Jerzy Kubiak, der eng mit Krupskis Team zusammenarbeitete, um optimale Systemkonfiguration und Performance zu gewährleisten. „Wenn man ein neues System unter schwierigen Bedingungen einsetzt, macht praktische Unterstützung den entscheidenden Unterschied für bestmögliche Ergebnisse“, erklärt Pawel Kuhn, Marketing Director bei Audio Plus.

Frontfill mit L-Acoustics A10 und KS28 Subwoofern

Die finale Konfiguration bestand aus L/R-Hauptarrays mit je einem L2 und einem L2D pro Seite, ergänzt durch sieben KARA II pro Seite als Outfill-Arrays sowie sieben A10 (fünf Focus, zwei Wide) für den Frontfill. Zwölf KS28-Subwoofer wurden in kardioiden Paaren am Boden gestackt, um die Tieftonabstrahlung zu kontrollieren. Das gesamte System lief über Milan-AVB-Protokoll via P1-Prozessor mit AES/EBU-Redundanz.

Kurzfristige Änderungen im Lichtdesign der Fernsehproduktion erforderten eine Umpositionierung von Teilen des Systems – Anpassungen, die dank des schnell zu riggenden L-Series-Designs problemlos umgesetzt wurden. Wo klassische Line-Array-Setups zusätzliche Crew und längere Aufbauzeiten benötigt hätten, erlaubte das L2-System Krupskis Team schnelle Anpassungen bei gleichzeitig optimaler Abdeckung.

Das Energa Ladies Jazz Festival ist ausschließlich weiblicher Jazzkunst gewidmet und findet in der Polsat Plus Arena statt, (Foto: © L-Acoustics)

„Gleichbleibende Klangqualität von vorne bis hinten“

Der Einsatz der L2-Systeme übertraf die Erwartungen und lieferte konsistente Klangqualität von der ersten bis zur letzten Reihe – mit der für Arenen entscheidenden Richtwirkung. „Die gleichbleibende Klangqualität von vorne bis hinten im Venue war bemerkenswert“, lobt Marcin Iszora, Technischer Direktor des Ladies Jazz Festival. „Es war genau das, was wir für unsere Produktion gebraucht haben.“

„Anfangs war ich unsicher, ob die Abdeckung mit nur zwei L2-Modulen pro Seite ausreicht“, gesteht Adam Krupski. „Aber die außergewöhnliche Gleichmäßigkeit und Qualität des Sounds über das gesamte Venue hinweg hat unsere Erwartungen übertroffen. Die Markenbekanntheit von L-Acoustics verschafft uns außerdem sofortige Glaubwürdigkeit bei Tourproduktionen – wenn Künstler und ihre Technikteams L-Acoustics in unserem Bestand sehen, entsteht sofort Vertrauen, das die gesamte Produktionskommunikation verändert.“

Katie Meluas Resonanz ging über technische Aspekte hinaus. In den sozialen Medien schrieb sie: „Danke für den epischsten Abend. Ich habe jede Sekunde dieses Gigs geliebt“, und bezeichnete ihr Team als „geniale Techniker“. Zudem zitierte sie Feedback von Stammgästen des Venues: „Mir wurde gesagt: ‚Das ist der beste Sound, den ich je in dieser Halle gehört habe, und ich komme schon seit Jahren zu Konzerten hier.‘“

Front-of-House-Engineer Bryony October lieferte vielleicht die größte Bestätigung: „Ein L-Acoustics-System ist immer meine erste Wahl. Die L-Serie ist fantastisch – sie hat diese Arena wie ein richtig gutes Studio klingen lassen. Nichts klingt so gut.“