Genelec arbeitet mit Björk bei der immersiven Ausstellung Echolalia in der Nationalgalerie von Island zusammen. Die Ausstellung ist Teil des Reykjavík Arts Festival 2026 und verbindet Klang, bildende Kunst, Performance, Ökologie und ritualhafte Elemente. Sie ist von Ende Mai bis September 2026 zu sehen.
Drei Installationen aus Björks künstlerischem Werk
„Echolalia“ basiert auf den drei großformatigen Installationen „Ancestress“, „Sorrowful Soil“ und „Nerve Bloom“. Statt einer klassischen Retrospektive entstand eine immersive Umgebung, in der Klang, Raum und emotionale Wahrnehmung das Besuchererlebnis prägen.
Ancestress und Sorrowful Soil
„Ancestress“ spielt in einem abgelegenen Tal in Island und beschäftigt sich mit dem Kreislauf des Lebens. Eine rituelle Prozession aus Musikern und Tänzern verbindet Performance, Landschaft und Klang.
„Sorrowful Soil“ ist als neunteiliges Chorwerk angelegt. Kanonartige Melodien wechseln in einem mehrchörigen Arrangement zwischen drei Sängergruppen. Für die Ausstellung wurden die beteiligten Stimmen einzeln neu aufgenommen.
Nerve Bloom als neues Werk
Zur Eröffnung von „Echolalia“ präsentierte Björk außerdem „Nerve Bloom“. Das Publikum erhielt damit einen ersten Einblick in einen neuen Titel ihres kommenden Albums.
Die Ausstellung verbindet vorhandene und neue Arbeiten zu einer räumlichen Gesamtkomposition. Jede Installation nutzt eine eigene Klangumgebung, die auf den jeweiligen visuellen und emotionalen Charakter abgestimmt ist.
Dreißig Lautsprecher für einzelne Chorstimmen
Insgesamt 30 Lautsprecher übertragen jeweils eine einzelne Stimme des Hamrahlíð-Chors unter der Leitung von Þorgerður Ingólfsdóttir. Dadurch werden die Stimmen nicht als klassisches Stereobild wiedergegeben, sondern räumlich im Ausstellungsbereich verteilt.
Das Mehrkanal-Audiosystem unterstützt die künstlerische Idee, einzelne Stimmen und Klangereignisse als eigenständige räumliche Elemente wahrnehmbar zu machen. Die Besucher bewegen sich durch eine Klanglandschaft, in der sich Perspektive und Zusammensetzung je nach Position verändern.
Björk: „Genelec begleitet mich seit über 20 Jahren … sie verleihen allem das gewisse Etwas.
Zur Ausstellung gehört eine Lautsprecher-Installation. Für ‚Sorrowful Soil’ haben wir alle Sänger einzeln neu aufgenommen.”
Björks Echolalia verbindet visuelle Installationen mit immersivem Klang von Genelec.Klang als Ausgangspunkt der Ausstellung
Für das technische und musikalische Konzept zeichnet unter anderem Bergur Þórisson verantwortlich. Der Grammy-nominierte Toningenieur ist musikalischer Leiter von „Echolalia“ und entwickelte das Klangkonzept gemeinsam mit dem künstlerischen und technischen Team.
Bergur Þórisson, musikalischer Leiter von Echolalia: „Bei der Konzeption dieser Ausstellung stand für uns der Klang an erster Stelle. Wir wollten, dass sie fantastisch klingt … Wir arbeiten schon seit langem mit Genelec-Lautsprechern. Wir wissen, dass sie genau den Klang liefern, den wir mögen und den wir uns wünschen.“
Genelec-Systeme für drei Raumkonzepte
Die Lautsprecherinstallation setzt sich aus verschiedenen Genelec SAM-Monitoren und Smart-IP-Modellen zusammen. Aus der Serie „The Ones“ kommen die Modelle 8341A, 8351B und 8361A zum Einsatz.
Ergänzt werden sie durch die SAM-Studio-Subwoofer 7370A und 7380A sowie das Smart-IP-Modell 4430A. Die unterschiedlichen Lautsprecher und Subwoofer ermöglichen eine an die jeweilige Installation und Raumgröße angepasste Wiedergabe.
Die Auswahl unterstützt sowohl die präzise Abbildung einzelner Stimmen als auch die räumliche Wiedergabe komplexer Chor- und Klangstrukturen.
Einheitliche Wiedergabe als Wanderausstellung
„Echolalia“ ist als Wanderausstellung konzipiert. Genelec-Lautsprechersysteme sollen deshalb auch an den weiteren Ausstellungsorten eingesetzt werden.
Dadurch kann die Klangumgebung an jedem Standort auf einer vergleichbaren technischen Grundlage reproduziert werden. Die räumliche Anordnung wird jeweils an die Architektur angepasst, während der grundlegende Charakter der Installationen erhalten bleibt.
Parallel zu „Echolalia“ zeigt die Nationalgalerie von Island in Galerie 4 die Ausstellung Metamorphlings von James Merry, einem langjährigen künstlerischen Partner von Björk.