CODA Audio installiert System in Halle 32

Halle 32 in Gummersbach (Foto: © Michael Danielak-Kölpin)

Die Halle 32 in Gummersbach hat in eine neue Audiolösung von CODA Audio investiert. Das System wurde im Rahmen einer herstellerneutralen Ausschreibung ausgewählt und ist auf die wechselnden Anforderungen des Kultur- und Veranstaltungsbetriebs ausgelegt.

Flexible Beschallung für unterschiedliche Formate

Die Halle 32 ist seit 2013 ein kultureller Veranstaltungsort in der Region. Das Programm reicht von Lesungen, Theateraufführungen und Orchesterkonzerten bis zu Heavy-Metal-Produktionen. Für diese Bandbreite sollte eine Beschallungslösung installiert werden, die Sprachverständlichkeit, Reichweite, kontrollierte Abstrahlung und flexible Anpassung an verschiedene Bühnenpositionen verbindet.

Im Mittelpunkt der Installation steht ein ViRAY Doppel-8-Zoll-3-Wege-Line-Array-System von CODA Audio. Ergänzt wird das Setup durch SCP Dual-18-Zoll-Subwoofer mit kardioider Abstrahlkontrolle sowie Systeme der HOPS-Serie für Nahfeld- und Delay-Anwendungen.

Planung mit Simulation und Probehören

Fachplaner Sascha Klein von Klein Klang untersuchte im Vorfeld verschiedene Systemkategorien. Dazu gehörten Punktquellen ebenso wie Line-Array-Konzepte. Neben der akustischen Performance flossen Handling, Flexibilität und Budget in die Bewertung ein. Zusätzlich zu den Simulationen wurde ein Probehören durchgeführt, um die Ergebnisse praktisch zu überprüfen.

Sascha Klein: „Aufgrund der besonderen Raumgeometrie war früh klar, dass nicht jedes Beschallungskonzept gleichermaßen funktionieren kann.“

Im direkten Vergleich sprachen mehrere Faktoren für CODA Audio: kompakte Bauform, hohe Leistungsfähigkeit, kontrollierte Richtwirkung über längere Distanzen und eine transparente, natürliche Klangwiedergabe mit hoher Dynamikreserve.

Sascha Klein: „Gerade in der Halle 32 mit begrenzter Flughöhe war es wichtig, ein System zu wählen, das ausreichend Headroom bietet und die Schallenergie kontrolliert über die Länge der Halle transportieren kann“

Da die Halle mit variablen Bühnenpositionen und unterschiedlichen Veranstaltungsformaten arbeitet, wurde das System so geplant, dass sich Array-Positionen und Setups mit geringem Zeitaufwand an wechselnde Produktionen anpassen lassen.

Systemaufbau in der Halle 32

Die Hauptbeschallung besteht aus 18 ViRAY-Modulen. Davon sind zwölf ViRAY-80 und sechs ViRAY-120 im Einsatz. Das System ist als geflogenes L/R-Setup mit optimierter Winkelung für hohe Reichweite ausgelegt.

Für den Subbass kommen sechs SCP Dual-18-Zoll-Sensor-Controlled-Subwoofer in kardioider Konfiguration zum Einsatz. Die Nahfeldbeschallung übernehmen vier HOPS7-Pro als 2-Wege-High-Output-Point-Source-Systeme. Zwei HOPS12i-Pro dienen als 3-Wege-Full-Range-Point-Source-Systeme für die Delay-Beschallung. Ergänzt wird die Infrastruktur durch mehrere LINUS Controller-Endstufen.

Installation in anspruchsvoller Raumakustik

Die Ausführung übernahm Markus Gorges mit seiner Installationsfirma. Die baulichen Rahmenbedingungen der Halle stellten besondere Anforderungen an die Installation.

Markus Gorges: „Aufgrund der kompletten Steinbauweise der langen, aber nicht sehr breiten Location, war die Installation herausfordernd.“

Die eingesetzten CODA-Audio-Systeme ermöglichten dennoch eine kontrollierte Umsetzung. Gorges verweist besonders auf die kompakte Bauform und die natürliche Klangcharakteristik der Systeme: „Ich vertraue meistens auf die kompakten CODA Audio-Systeme, da sie eine sehr natürliche Klangcharakteristik aufweisen. Gerade der Hochtonbereich bildet sehr sauber und transparent ab, ohne an Natürlichkeit zu verlieren. Kunden sind immer wieder erstaunt, wie optisch unauffällig eine leistungsstarke Be-schallungsanlage sein kann.“

Flexibilität für den Hallenbetrieb

Ein FOH-Techniker einer Musicalproduktion zeigte sich nach Angaben von Markus Gorges überrascht, wie viel Low-End das Array auch ohne aktivierte Subwoofer erzeugen konnte. Neben der Klangperformance spielte für den Hallenbetreiber auch das Rigging-System eine Rolle.

Markus Gorges: „Unterschiedliche Setups lassen sich mit geringem Aufwand realisieren, was dem Haustechnik-Team deutlich mehr Flexibilität verschafft.“