Beim Moorea Festival in Frankreich setzte Lichtdesigner Loïc Esparraga von MIND auf drei aktuelle GLP Produktserien. Acht JDC2 IP, zehn JDC Burst 1 und ein MAD MAXX bildeten zentrale Elemente des Lichtdesigns der Stage B. Der französische GLP Vertriebspartner MiD nutzte die Produktion zugleich, um die Geräte unter realen Festivalbedingungen zu präsentieren.
Das Moorea Festival fand vom 5. bis 7. Juni 2026 auf dem Gelände des Château de Grillemont in La Chapelle-Blanche-Saint-Martin statt. Zum internationalen Line-up gehörten unter anderem Timmy Trumpet, Dimitri Vegas, Oliver Heldens, Blasterjaxx, Morten, Sub Zero Project und Trym.
GLP Produkte unter Festivalbedingungen
MiD verband sein Engagement beim Festival mit einer Demonstration aktueller GLP Produkte. Lichtdesigner, Dienstleister, Veranstalter und weitere Fachbesucher konnten die Geräte damit während laufender Produktionen erleben.
„Wir haben diese Produkte ganz bewusst ausgewählt, um den anwesenden Fachleuten einen repräsentativen Eindruck vom aktuellen GLP Portfolio zu vermitteln“, sagt Yohan Ory von MiD. „Eine Demonstration unter realen Einsatzbedingungen ist immer überzeugender als jede Präsentation im Showroom.“
Das Wetter stellte zusätzliche Anforderungen an die Outdoor-Produktion. Entsprechend konzentrierte sich das GLP Setup auf drei IP-zertifizierte Produktserien.
JDC2 IP und JDC Burst 1 für Stage B
Acht JDC2 IP und zehn JDC Burst 1 übernahmen einen wesentlichen Teil der Effektbeleuchtung. Beide Hybrid-Strobes kombinieren Weißlicht-Strobes mit RGBW-Flächen und motorisiertem Tilt, unterscheiden sich jedoch in ihrer technischen Auslegung.
Der JDC Burst 1 verfügt über eine in zwölf Segmente unterteilte Weißlicht-Beam-Strobe-Line sowie zwei RGBW-Flächen mit insgesamt 1.200 Pixeln. Diese lassen sich in bis zu 48 Segmenten ansteuern. Der motorisierte Tilt erreicht 185 Grad. Das Gehäuse ist nach IP65 gegen äußere Einflüsse geschützt.
Beim JDC2 IP kombiniert GLP eine Beam-Strobe-Line aus 84 LEDs in zwölf einzeln steuerbaren Segmenten mit insgesamt 1.728 RGBW-LEDs auf zwei großflächigen LED-Plates. Die Flächen können jeweils in zwölf oder 24 Segmenten angesteuert werden. Der Tilt-Bereich beträgt 180 Grad, das Gehäuse ist ebenfalls nach IP65 ausgeführt.
DigiFX und NDI erweitern den JDC2 IP
Über die klassischen Strobe-, Wash- und Pixelfunktionen hinaus verfügt der JDC2 IP über eine integrierte DigiFX-Engine. Digitale Effekte lassen sich damit direkt über die Lichtkonsole erzeugen und sowohl auf einzelne Geräte als auch auf mehrere JDC2 IP verteilen.
Zwei Gigabit-etherCON-Anschlüsse ermöglichen zudem den Empfang von bis zu vier externen NDI-Streams. Videoinhalte können dadurch direkt auf den LED-Flächen der Geräte wiedergegeben werden.
Die Kombination aus JDC2 IP und JDC Burst 1 ermöglichte Esparraga und den gastierenden Lichtdesignern unterschiedliche Looks von großflächigen Washes und Pixelgrafiken bis zu Weißlicht- und Bewegungseffekten.
„Der JDC Burst 1 hat vor allem mit seinem Output und seiner Vielseitigkeit überzeugt“, sagt Ory.
MAD MAXX erweitert das Design in den Nachthimmel
Für großformatige Beam-Effekte setzte das Team einen einzelnen MAD MAXX ein. Der LED Sky Beam erzeugt einen parallelen Lichtkegel mit einem Durchmesser von rund 750 Millimetern.
Seine 19 einzeln steuerbaren LED-Quellen ermöglichen neben einem geschlossenen Beam auch Segment-, Multibeam- und Pattern-Effekte. Das IP66-Gehäuse ist für dauerhafte Outdoor-Anwendungen ausgelegt.
Durch die Kombination aus großem Beam-Durchmesser und hoher Intensität konnte bereits ein einzelnes Gerät einen weithin sichtbaren Akzent über dem Festivalgelände setzen.
„Der MAD MAXX zeichnete spektakuläre Sweeps in den Nachthimmel und verlieh den Shows eine starke visuelle Identität“, sagt Ory.
GLP könnte künftig auf die Mainstage wechseln
MID nutzte das Festival zudem für Gespräche mit Lichtdesignern, technischen Dienstleistern und Veranstaltern. Nach der Präsentation auf Stage B wird laut Ory bereits über einen größeren Einsatz von GLP Produkten bei zukünftigen Ausgaben des Festivals gesprochen. Dabei steht insbesondere die Mainstage im Fokus.
„Am meisten beeindruckt haben mich das große Interesse an den Produkten und die Qualität der Gespräche mit den Fachleuten vor Ort“, resümiert Ory. „Unsere Präsenz beim Festival hat die Sichtbarkeit von GLP auf dem französischen Markt gestärkt und die Leistungsfähigkeit, Vielseitigkeit und Qualität der Geräte unmittelbar erlebbar gemacht.“