GLP Nexus prägen Branding der CATSPY Awards

CATSPY Awards 2026 der University of Kentucky (Foto: © All On Productions)

Bei den CATSPY Awards 2026 der University of Kentucky setzte Lighting und Production Designer Rob Moyer von All On Productions auf 72 GLP Nexus Uplight und 60 Nexus Square. Die kabellosen Geräte wurden dabei nicht nur für die Beleuchtung eingesetzt, sondern als integraler Bestandteil einer individuell entwickelten Markeninszenierung mit eigens gefertigten 3D-Druckelementen.

Visuelle Wirkung ohne zusätzliches Rigging

Mit den CATSPY Awards würdigt die University of Kentucky jedes Jahr ihre studentischen Athleten und deren sportliche Leistungen. Die fernsehgerecht produzierte Awardshow findet im Historic Memorial Coliseum in Lexington statt. Für die Ausgabe 2026 entwickelte Moyer einen eleganten Look, der sich an großen Sport-Awardshows wie den ESPY Awards orientierte.

Zur Ankunft der Gäste sollte zunächst eine warme und einladende Atmosphäre entstehen. Für die eigentliche Show wechselte das Erscheinungsbild anschließend zu einer kühleren und klareren Präsentationsumgebung.

Moyer begleitet die CATSPY Awards seit rund 15 Jahren. Zunächst war er als Lichttechniker beteiligt, heute verantwortet er die Produktion als Lighting Designer, Programmer und Production Designer.

Obwohl das Historic Memorial Coliseum umfassend renoviert wurde, ist zusätzliches Rigging in der Arena weiterhin mit erheblichem Aufwand verbunden. Moyer suchte deshalb nach einer Möglichkeit, den Publikumsbereich gestalterisch aufzuwerten, ohne weitere Traversen installieren zu müssen.

„Ich suchte nach einer Lösung, um dem Sitzbereich mehr visuelle Spannung zu geben, ohne zusätzliche Traversen zu riggen“, sagt Moyer. „Mit den Nexus Uplights konnten wir auf den Tischen interessante Looks erzeugen und gleichzeitig den zusätzlichen Rigging-Aufwand vermeiden.“

Das Nexus Uplight basiert auf einem 40 Watt starken RGBL LED Chip und verfügt über einen integrierten Zoom. Durch Drehen des äußeren Rings lässt sich der Abstrahlwinkel von einem 13 Grad Spot bis zu einem 66 Grad Wash verändern. Das akkubetriebene Gerät erreicht eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden und lässt sich über das drahtlose iQ.Mesh Protokoll steuern.

Damit konnten die Geräte auf den Tischen frei positioniert werden, ohne Strom- oder Datenleitungen in den Publikumsbereich führen zu müssen.

Individuelles Branding aus dem 3D-Drucker

Die 72 Nexus Uplight wurden zu zentralen Designelementen auf den Tischen im Publikumsbereich. Auf jedem Gerät platzierte All On Productions eine individuell gefertigte 3D-Drucksäule mit dem Logo der University of Kentucky und zusätzlichem Wildcat Branding.

Die Säulen entstanden vollständig in der eigenen Werkstatt von All On Productions. Als Ausgangspunkt diente ein von GLP bereitgestelltes 3D-Basismodell, das das Team für die CATSPY Awards modifizierte.

Unter anderem wurde die Höhe der Säulen reduziert, damit die Logos auch für die an den Tischen sitzenden Gäste sichtbar blieben. Auch der Adapterring zwischen Nexus Uplight und Säule wurde auf Grundlage eines GLP Modells im 3D-Druckverfahren hergestellt.

„Er ist flach, unauffällig und macht den Austausch der Säulen schnell und einfach“, erklärt Moyer.

Durch diese Kombination aus Beleuchtung und individuell gefertigten Aufsätzen wurden die Uplights zugleich zu einem Bestandteil des Corporate Designs der Veranstaltung.

3D-Drucksäule der University of Kentucky (Foto: © All On Productions)

Nexus Squares werden Teil der Bühne

Eine andere Aufgabe übernahmen die 60 Nexus Square. Die kompakten, akkubetriebenen LED Panels wurden in ein maßgefertigtes Treppenelement integriert, das sich mittig an der Bühnenvorderkante befand.

Über diese Treppe gelangten die Preisträger aus dem Publikum auf die Bühne. Entsprechend musste die Konstruktion sowohl funktionale als auch gestalterische Anforderungen erfüllen.

„Wir brauchen immer eine einfache Möglichkeit, die Preisträger aus dem Publikum heraus auf die Bühne zu führen. Deshalb arbeiten wir in der Regel mit einem Treppenelement in der Bühnenmitte“, erläutert Moyer. „Es muss als Zugang funktionieren und zugleich ein ästhetisch überzeugendes szenisches Element sein.“

Die Treppe wurde bereits bei der Konstruktion für die Aufnahme metrischer Scheinwerfergrößen ausgelegt. Die Integration der Nexus Squares war dabei von Anfang an vorgesehen. Da die Geräte über Akkus betrieben werden, mussten keine Stromleitungen durch die Konstruktion geführt werden. Das vereinfachte den Aufbau und ermöglichte eine saubere Bühnenoptik.

Drahtlose Steuerung für unterschiedliche Aufgaben

Für Nexus Squares und Nexus Uplights entwickelte Moyer unterschiedliche Steuerungskonzepte.

Die 60 Nexus Squares erhielten dieselbe DMX-Adresse. Vorprogrammierte Effekte konnten dadurch über die gesamte Front des Treppenelements abgespielt werden. Die Ausgabe erfolgte über eine Nexus Bridge Tx, die mit dem Lichtpult verbunden war. Auf diese Weise ließ sich die Programmierung vereinfachen, während gleichzeitig zusammenhängende Effekte über die komplette Treppenfassade möglich waren.

Die 72 Nexus Uplights wurden dagegen einzeln adressiert. Eine zweite Nexus Bridge Tx übernahm die drahtlose DMX-Übertragung. Moyer programmierte die Effekte auf der Konsole und übertrug die Steuerdaten anschließend über das iQ.Mesh Netzwerk.

Gestaltung für Raum und Kamera

Neben der Wirkung innerhalb der Arena spielte die Broadcast-Produktion eine wichtige Rolle bei der Planung. Sowohl die beleuchteten Tische als auch das Treppenelement sollten in den Kamerabildern klar erkennbare gestalterische Akzente setzen.

„Die Squares sind kompakt und zugleich skalierbar. Dadurch eignen sie sich perfekt für den Einbau in szenische Elemente“, sagt Moyer. „Außerdem liefern sie starke visuelle Akzente für Kamerabilder. Die Uplights wiederum lassen sich in Kombination mit unseren 3D-Druckmöglichkeiten sehr individuell anpassen.“

Für All On Productions eröffnet insbesondere die Verbindung der Nexus Geräte mit selbst entwickelten 3D-Druckelementen neue Möglichkeiten für kundenspezifische Produktionen.

„Ich freue mich sehr über die neuen Möglichkeiten, die diese Nexus Geräte schaffen“, sagt Moyer. „In Kombination mit unseren 3D-Druckkapazitäten können wir heute Texturen, Logos und andere Branding-Elemente exakt auf die Anforderungen unserer Kunden zuschneiden.“