Mit seiner „Symphony of Dance: Encore“-Tour begeistert Derek Hough derzeit das Publikum in 40 Städten der USA. Für die Lichtgestaltung zeichnet der renommierte Lichtdesigner Peter Morse verantwortlich. Unterstützt wurde er von Benny Kirkham (PreVis-Programmierung), Felix Peralta (Programmierung) und Brandon Wade (Lichtdesign). Ein zentrales Gestaltungselement des Lichtkonzepts sind zwölf motorisierte COLORado PXL Curve 12 von CHAUVET Professional.
Licht folgt der Choreografie
Die rund 110-minütige Show verbindet unterschiedlichste Tanzstile. Das Spektrum reicht von energiegeladenen Rock- und Soul-Nummern über klassischen Gesellschaftstanz bis hin zu emotionalen Momenten wie Derek Houghs Hommage an Gene Kelly mit „Singin‘ in the Rain“.
Das Lichtdesign orientiert sich konsequent an der Choreografie. Dynamische Lauflichteffekte und Stroboskopsequenzen begleiten die temporeichen Passagen, während weichere Wash-Looks die ruhigeren Szenen unterstützen.
Peter Morse beschreibt den Unterschied zur Konzertbeleuchtung so: „Der wesentliche Unterschied bei der Beleuchtung einer Tanzshow wie dieser im Vergleich zu einem Konzert besteht darin, dass die Darsteller und die Choreografie für sich selbst sprechen. Die Beleuchtung muss eigentlich nur dafür sorgen, die Tänzer und ihre Darbietung angemessen zu beleuchten und zu unterstützen. Bei einem Konzert hingegen soll ein Großteil der Beleuchtung neben der Unterstützung der Musik die eigentliche Musikalität des Gespielten widerspiegeln und diejenigen hervorheben, die in bestimmten Momenten im Mittelpunkt stehen.“
COLORado PXL Curve 12 als gestalterisches Element
Für die Umsetzung setzte das Produktionsteam auf zwölf motorisierte COLORado PXL Curve 12 von CHAUVET Professional, die von Christie Lites bereitgestellt wurden. Die RGBW-Pixelbars sind entlang der hinteren Bühnenpodeste angeordnet und übernehmen mehrere gestalterische Aufgaben.
Sie erzeugen großflächige Lichtwände, die entweder über den Köpfen der Tänzer oder auf den Bühnenboden gerichtet werden. Durch ihre motorisierte Bewegung lassen sich zudem besonders dynamische Tanz- und Musikpassagen wirkungsvoll akzentuieren.
Gleichzeitig verleihen die Scheinwerfer der Bühne zusätzliche räumliche Tiefe und betonen ihre Geometrie. Helligkeit, Farbwechsel und Pixel-Effekte unterstützen den fließenden Charakter der Choreografie und tragen dazu bei, die Bühne während der gesamten Show kontinuierlich zu verändern.