CHAUVET geht mit Epica auf Tour

„Arcane Dimension“-Tour von Epica (Foto: © jensthepanda)

Für die „Arcane Dimension“-Tour von Epica setzte Lichtdesigner Jimmy Olausson auf CHAUVET Professional COLORado PXL Curve 12. Die motorisierten LED-Bars wurden zu einem zentralen Werkzeug, um die musikalische Bandbreite der niederländischen Symphonic-Metal-Band mit asymmetrischen Lichtbildern, Seitenlicht, Schatten und wechselnden Stimmungen visuell umzusetzen.

Lichtdesign für Symphonic Metal

Epica tourten mit der „Arcane Dimension“-Produktion durch Europa. Die Tour umfasste 30 Termine und stellte hohe Anforderungen an ein Lichtdesign, das sowohl kraftvolle Metal-Passagen als auch emotionale und atmosphärische Momente abbilden musste.

Jimmy Olausson, Inhaber von Illumity, entwickelte dafür ein Design, das bewusst über klassische Symmetrien hinausging. Seitliche Beleuchtungswinkel, Schattenwirkung und geometrische Strukturen prägten die visuelle Sprache der Show.

Jimmy Olausson, Lichtdesigner und Inhaber von Illumity: „Während der Programmierphase dieser Show wollte ich nicht nur mit Symmetrie arbeiten, sondern auch Looks schaffen, die über die ‚herkömmliche Vorgehensweise‘ hinausgehen. Die Musik von Epica ist wunderbar abwechslungsreich, daher war es mir wichtig, nicht nur alle Metal-Passagen abzudecken, sondern auch jene Teile der Songs, in denen wir die pure Emotion der Bandmitglieder zeigen mussten.“

COLORado PXL Curve 12 im Rig

Zum Einsatz kamen 21 CHAUVET Professional COLORado PXL Curve 12. Die motorisierten Lichtleisten wurden, wie der Großteil des Rigs, von Spendit bereitgestellt. Für ausgewählte Shows lieferte Wirkung die hängende LX-Beleuchtung.

Olausson ordnete die COLORado PXL Curve 12 in drei horizontalen Reihen an. Eine Reihe befand sich hinter Schlagzeuger und Keyboarder, eine weitere hinter dem großen Podest und die dritte auf dem Boden vor dem Podest.

Diese Anordnung ermöglichte grafische Linien, räumliche Tiefe und dynamische Bewegungen, die mit den Inhalten der LED-Wand und der Bühnenarchitektur verbunden wurden.

„Arcane Dimension“-Tour von Epica (Foto: © jensthepanda)

Intuitive Leuchte für neue Programmieransätze

Für Olausson war die COLORado PXL Curve 12 nicht nur ein Effektwerkzeug, sondern ein Fixture, das neue Denkweisen in der Programmierung anregte. Die motorisierte Form und die Pixelsteuerung ermöglichten Looks, die über klassische Bar- oder Wash-Anwendungen hinausgehen.

„Ich würde sagen, dass die PXL Curve eine sehr intuitive Leuchte ist. Sie ermöglicht es einem, so zu programmieren, dass man seine herkömmliche Art des Programmierens ‚überdenken‘ muss, um wirklich einzigartige Effekte zu erzielen“, sagte Olausson, der mit Epicas Kreativdirektor Jens De Vos sowie seinen Lichttechnikern Daniel Friedl und David Jackowicz zusammenarbeitete. „Die PXLs waren das Highlight dieser Show.“

Atmosphäre mit Video, Licht und Schatten

In Kombination mit atmosphärischen Effekten und einer transparenten Videowand entstanden wechselnde Lichtstimmungen, die die Dramaturgie der Musik unterstützten. Die Bühne wechselte zwischen monochromem Blau, tiefen Bernsteintönen und harten weißen Akzenten.

Geometrische Muster spielten dabei eine wichtige Rolle. Strenge vertikale Konfigurationen standen weicheren, subtileren Formen gegenüber. Die COLORado PXL Curve 12 unterstützten diese Bildsprache durch bewegte Linien, grafische Akzente und stimmungsprägende Lichtflächen.

Seitenlicht als zentrales Gestaltungsmittel

Ein wesentliches Element des Designs war Olaussons Einsatz von Seitenlicht. Dadurch entstanden Schatten, Tiefe und eine körperlichere Wirkung der Musiker auf der Bühne.

Jimmy Olausson: „Seitenbeleuchtung ist für mich immer die erste Wahl. Die Art und Weise, wie man damit die Dynamik der Show steuern, Schatten und Tiefe erzeugen sowie Emotionen oder rohe Energie hervorheben kann, lässt sich mit einem traditionellen Fronttruss allein bei weitem nicht so gut umsetzen.“

„Arcane Dimension“-Tour von Epica (Foto: © jensthepanda)

Verbindung von LED-Wand und Licht

Die Show war darauf ausgelegt, Videoinhalte und Beleuchtung nicht getrennt wirken zu lassen. Stattdessen sollten beide Ebenen in einem gemeinsamen visuellen System arbeiten.

Mit COLORado PXL Curve 12, asymmetrischen Lichtwinkeln und einer engen Verzahnung mit der transparenten Videowand entstand ein Tourdesign, das die Musik von Epica atmosphärisch und dynamisch begleitete.