Christie erweitert seine modulare Videoverarbeitungsplattform Spyder-S mit Version 6.1. Das Update richtet sich an Live-Events, Rental- und Staging-Anwendungen sowie Festinstallationen und bringt neue Frames, erweiterte Konnektivität, vereinfachtes Management und zusätzliche Werkzeuge für komplexe Bildflächen.
Modulare Plattform für große Bildflächen
Die Christie Spyder-S Plattform basiert auf einer modularen, verteilten Architektur. Sie beginnt mit einem einzelnen 1HE-Frame und lässt sich auf bis zu 16 miteinander verknüpfte Frames skalieren.
In dieser Konfiguration unterstützt Spyder-S mehr als 200 Millionen Pixel auf einer einzigen Bildfläche, ohne dass Software oder Workflow verändert werden müssen. Die Plattform ist darauf ausgelegt, größere Bildflächen, mehr Signalquellen und komplexere visuelle Setups in Live- und Installationsumgebungen zu verarbeiten.
Neue Frames für DisplayPort und SFP
Mit Version 6.1 erweitert Christie die Konnektivität der Spyder-S Plattform um zwei neue Frames.
Der neue DisplayPort-1.4-Frame unterstützt Hintergrundsignale bis zu 7680 × 2160 bei 60 Hz. Der SFP-Frame bietet Unterstützung für 12G-SDI und HDMI 2.0 und ermöglicht Glasfaseranbindungen für größere Distanzen.
Damit kann Spyder-S flexibler an unterschiedliche Signalwege, Quellen und räumliche Anforderungen angepasst werden.
Vereinfachte Einrichtung und Steuerung
Ein erweiterter Configuration Manager erleichtert die Einrichtung und Verwaltung der Plattform. Zusätzlich wurden interne und externe Steuerungsmöglichkeiten ausgebaut.
Neue Werkzeuge für Tests, Quellenüberwachung von Backgrounds und MEs, also Mix Effects, sowie integrierte Schutzfunktionen sollen Live-Umschaltungen stabiler und planbarer machen. Dadurch können Teams komplexe Produktionen effizienter vorbereiten und durchführen.
Backgrounds und Mix Effects mit mehr Kapazität
Spyder-S 6.1 erweitert die kreativen Möglichkeiten von Background-Eingängen und Mix Effects. Backgrounds werden gerendert, ohne Layer zu belegen.
Beim Mischen von Quellen wird nur ein Layer statt zwei verwendet. Dadurch bleiben mehr Layer-Kapazitäten für zusätzliche Inhalte, größere Bildflächen und komplexere visuelle Setups verfügbar.
FPGA-Technologie für Live-Umgebungen
Spyder-S basiert auf FPGA-Technologie und speziell entwickelter Hardware. Die Plattform ist auf konsistente Leistung, niedrige Latenz und zuverlässigen Betrieb in anspruchsvollen Live-Umgebungen ausgelegt.
Zu den Einsatzbereichen zählen Rental und Staging, Festinstallationen, Unternehmensveranstaltungen, Broadcast-Umgebungen, Sportstätten und großformatige Entertainment-Produktionen.
Skalierbare Lösung für Events und Installationen
Joel Daly, Director of Product Management bei Christie: „Live-Events und Festinstallationen wachsen weiterhin in Umfang und Komplexität, wodurch die Anforderungen an Systeme zur Videoverarbeitung steigen. Version 6.1 bietet unseren Kunden flexible Konnektivität für jede Veranstaltung und Installation, eine Plattform, die sich schneller einrichten und verwalten lässt, sowie die Leistungsfähigkeit von Backgrounds und MEs für größere und immersivere visuelle Erlebnisse. Spyder-S Version 6.1 spiegelt wider, was unsere Kunden am meisten benötigen: ein System, das mit jeder Produktion mitwächst und eine konsistente, zuverlässige Leistung liefert. Dank ihrer modularen, verteilten Architektur und den erweiterten Funktionen bietet diese Version eine noch flexiblere Plattform, um immer anspruchsvollere Live-Events und Festinstallationen zu realisieren.“