Roger RinkeRein in den Laster, raus aus dem Laster – und alles riecht nach Rock’n’Roll. Das war auch für Roger Rinke der Weg in die Branche. Mittlerweile sitzt er als Geschäftsführer von Screen Visions seit über 20 Jahren fest im Sattel, aber Ende der 80er mit Videotechnik zu hantieren, das war damals noch etwas durchaus exotisches.
Der Weg war vor allem am Anfang kein leichter: Als Roger Rinke am Anfang seiner Karriere dem Vorstand des VfB Stuttgart vorschlug, mit der videofähigen LED-Wand im Stadion einfache Spiele durchzuführen, bei denen die Fanblocks gegeneinander antreten könnten, erntete er nur ungläubige Blicke. Heute können die Zuschauer großer Festivals während der Umbaupausen mit Gesten oder Geräuschen das Geschehen auf den Screens beeinflussen – ein Zukunftsmarkt mit enormem Potential.
Internationale Stars wie Genesis oder Pink Floyd waren natürlich schon mit LED-Screens auf Tour, schließlich war in der Endphase des kalten Kriegs auch das Wettrüsten der Stars in vollem Gange. Deutschland hinkte auch hier etwas hinterher, erst Mitte der 90er waren auch deutsche Superstars bereit für den funkelnden Backdrop.
Technik gestern & heute
Wir haben uns mit Roger Rinke am Firmensitz von Screen Visions in Stuttgart getroffen, um zu erfahren, wer denn der erste deutsche Star war, der mit Videotechnik arbeitete. Natürlich kann man das Material von heute nicht mit dem damals verwendeten vergleichen, auch darüber kann Rinke einiges berichten.
Auch weniger angenehme Themen standen auf dem Programm: Was denkt Roger Rinke beispielsweise über die Insolvenzen der letzten Zeit? Wie gewährleisten er und sein Team die Sicherheit ihres Gewerks auf Veranstaltungen? Und wie bewertet er das Phänomen störender Signale, die von LED-Screens ausgehen? In der Liste weiter unten sind alle Themen aufgelistet und lassen sich direkt per Mausklick erreichen:
Mit einem Klick auf den passenden Link direkt zur richtigen Stelle im Video: