TobyMac Tour mit neuen Licht-Looks

Hits Deep Tour von TobyMac

Für die Hits Deep Tour von TobyMac hat Tony Fransen ein Lichtdesign entwickelt, das sich konsequent an der Musik orientiert und zwischen ruhigen Passagen, kraftvollen Steigerungen und nachdenklichen Momenten fließend wechselt. Im Zentrum steht ein Konzept, das klassische Moving Heads bewusst in den Hintergrund rückt und stattdessen auf lineare Anordnungen setzt.

Die technische Grundlage lieferte IPS aus Franklin (Tennessee). Zum Setup gehörten unter anderem 100 motorisierte CHAUVET Professional COLORado PXL Bar 16 sowie 32 Maverick Storm 2 Profile. Das Ergebnis war ein flexibles Lichtsystem, das sowohl subtile Pixel-Looks als auch markante Chases und präzise Lichtwechsel im Takt der Musik ermöglicht.

Lineare Systeme statt klassischer Standardansätze

Fransen verfolgte für die Produktion einen Ansatz, der sich bewusst von vertrauten Showkonzepten absetzt. Anstelle eines stärkeren Fokus auf herkömmliche Moving Heads setzte er auf lineare Konfigurationen, um die visuelle Sprache der Show breiter aufzustellen und dynamischer auf musikalische Verläufe reagieren zu können.

Tony Fransen: „Ich gebe mein Bestes, damit mir die Musik bei allen Projekten den Weg weist.“

Diese gestalterische Grundhaltung prägte auch das Tourdesign für TobyMac. Die Show blieb stets eng an Musik und Publikum ausgerichtet und entwickelte daraus eine visuelle Erzählung, die unterschiedliche Stimmungen aufnahm, ohne den roten Faden zu verlieren.

COLORado PXL Bar 16 als zentrales Gestaltungselement

Eine Schlüsselrolle im Design spielte die COLORado PXL Bar 16. Die 100 motorisierten Leisten wurden nicht nur für lineare Looks eingesetzt, sondern übernahmen mehrere Aufgaben innerhalb des Systems.

Tony Fransen: „Wir konnten die PXL 16 wirklich optimal nutzen. Sie ermöglichte uns viele beeindruckende Kombinationen aus subtilen, aufgebrochenen Pixel-Looks, wilden Chases und präzisen, im Takt liegenden Lichtwechseln.“

Damit entstand ein variables Werkzeug, das sich sowohl für fein aufgelöste Effekte als auch für energiereiche Bildwechsel eignete. Gerade diese Bandbreite war für das musikalisch geführte Showkonzept entscheidend.

Hits Deep Tour von TobyMac

Blinder-Funktion neu gedacht

Fransen nutzte die Leisten zusätzlich als Blinder und ersetzte damit klassische Lösungen, die nur einen einzelnen Zweck erfüllen.

Tony Fransen sagt: „In den letzten Jahren haben wir uns davon entfernt, uns auf einen traditionellen Blinder zu beschränken, der nur eine einzige Funktion erfüllt. Durch den Einsatz eines Geräts wie dem PXL16 können wir die Show viel musikalischer gestalten, dem Beat folgen und deutlich mehr visuelles Interesse wecken.“

Dieser Mehrfachnutzen passte zur gesamten Ausrichtung des Designs. Statt einzelne Gerätetypen nur für klar abgegrenzte Aufgaben vorzusehen, wurde das System so aufgebaut, dass es musikalische Übergänge und Dynamiken flexibler unterstützt.

Storm 2 Profile für Gegenlicht, Seitenlicht und Beam-Looks

Ergänzt wurde das Konzept durch 32 Maverick Storm 2 Profile. Sie bildeten das traditionelle Gegenlicht und Seitenlicht sowie die hintere Rundreihe und ließen sich gleichzeitig auch als markante Strahlenquelle einsetzen.

Tony Fransen: „Wir lieben die Helligkeit des PXL 16 in Kombination mit dem Storm2 Profile – damit konnten wir viele dynamische Lichtstimmungen kreieren. Sowohl unser gesamtes traditionelles Gegenlicht und Seitenlicht als auch unsere hintere Rundreihe bestanden aus Storm2 Profile. Wir konnten sie farblich auf unsere üblichen Gegenlichtwerte abstimmen, sie dann aber auch hervorheben und als Strahlen einsetzen, wenn wir diese Art von Lichtstimmung benötigten.“

Gerade diese Kombination aus klassischer Aufgabenverteilung und zusätzlicher Effektfunktion sorgte für die große Bandbreite innerhalb des Looks.

Produktionsdesign und Teamarbeit

Tony Fransen Productions übernahm das Produktionsdesign, die Lichtprogrammierung, die Videoprogrammierung und weitere kreative Aufgaben. Unterstützt wurde Fransen von Elijah Ekdahl für Licht, Chris Herman am Medienserver sowie vom Team von IPS.

Tony Fransen sagt: „Ohne gute Mitarbeiter kann man eine Produktion wie diese nicht zum Leben erwecken.“

Teamarbeit blieb damit ein zentrales Element der Produktion, sowohl auf technischer als auch auf kreativer Ebene.