Der niederländische Beleuchter und Lichtkonsolenprogrammierer Ryan Schaminee investiert mit seinem Unternehmen RS Images in sechs ROBE iFORTE LTX Moving Lights. Die Geräte sind mit der HCF LED Engine für hohe Farbwiedergabe ausgestattet und werden in Werbe-, Fernseh- und Filmproduktionen eingesetzt.
Moving Lights für Film und Fernsehen
Ryan Schaminee arbeitet als freiberuflicher Beleuchter, Lichtkonsolenprogrammierer und Techniker an unterschiedlichen Film-, TV- und Werbeprojekten. Geboren und aufgewachsen ist er auf der Karibikinsel St. Martin, später zog er zum Studium nach Amsterdam. Heute ist er von den Niederlanden aus international tätig.
Bereits vor der aktuellen Investition besaß Schaminee eine kleinere Auswahl an DMX-Scheinwerfern und Steuerkonsolen. Weitere Scheinwerfer mietete er bei Bedarf an, unter anderem bei spezialisierten Filmlichtverleihern wie Het Licht. Da Moving Lights im Film- und Fernsehbereich weiterhin weniger verbreitet sind als in klassischen Live-Produktionen, wollte Schaminee deren Potenzial am Set stärker sichtbar machen.
Sechs iFORTE LTX mit HCF LED Engine
Die Entscheidung fiel auf sechs ROBE iFORTE LTX. Die Moving Lights sind mit der HCF LED Engine ausgestattet. Für Film-, Fernseh- und Werbeproduktionen sind Farbmischung, Hauttöne und eine hohe Farbwiedergabe zentrale Kriterien. Schaminee sieht ROBE in diesem Bereich stark positioniert.
Gesucht war ein Scheinwerfer, der natürliche Lichtwirkungen und feine Strukturen erzeugen kann. Dazu zählen Licht, das durch Fenster, Bäume oder Objekte fällt, Reflexionen, Brechungen und subtile Wassereffekte. Die iFORTE LTX bieten dafür verschiedene optische und kreative Funktionen.
Ryan Schaminee: „Es hat einige Zeit und viel Überzeugungsarbeit gekostet, bis Moving Lights am Set akzeptiert wurden, aber sobald Kameraleute, Beleuchter und Regisseure selbst sehen, was damit erreicht werden kann und wie schnell das Team damit arbeiten kann … gibt es nun eine wachsende Nachfrage.“
Praktische Anforderungen am Set
Neben der Lichtqualität spielte für Schaminee die praktische Einsetzbarkeit eine wichtige Rolle. Die Geräte sollten energieeffizient, robust und flexibel genug sein, um sowohl im Studio als auch an Drehorten genutzt werden zu können.
Außerdem mussten sie auf Stangen, Stativen und Hubarbeitsbühnen montierbar sein. Traversen stehen bei Filmproduktionen nicht immer zur Verfügung. Schaminee testete deshalb ein Gerät auf einem Long-John-Stativ, das bis auf vier Meter ausgefahren werden kann und zur typischen Ausrüstung vieler Beleuchter gehört.
Ryan Schaminee: „Im Grunde mussten die Leuchten, die ich wollte, praktisch und in vielfältigen Szenarien einsetzbar sein.“
ROBE-Erfahrung seit dem T1
Schaminee arbeitet seit der Markteinführung des T1 im Jahr 2018 mit verschiedenen ROBE-Produkten. Zwei Jahre zuvor hatte er im Rahmen einer Reise des Benelux-Vertriebspartners Controllux das ROBE-Werk besucht. Die Produktionsstätte, die technische Entwicklung und die Atmosphäre des Unternehmens hinterließen bei ihm einen nachhaltigen Eindruck.
Ryan Schaminee: „Die Technologie, die dort entwickelt wird, ist wirklich einzigartig und interessant. ROBE hört auf das Feedback der Endnutzer, und der Besuch der Fabrik gab mir zudem einen großartigen Einblick in das, wofür ROBE als Unternehmen und Marke steht.“
Neue Lichtansätze durch virtuelle Produktionen
Die Filmbeleuchtung veränderte sich während der Corona-Pandemie deutlich. Virtuelle Drehs und Streaming-Produktionen verlangten nach anderen Lichtansätzen und flexibleren Werkzeugen. Moving Lights konnten dabei helfen, Umgebungen schneller und effizienter zu gestalten.
Ryan Schaminee: „Der Einsatz von Moving Lights zur Gestaltung dieser Umgebungen machte den gesamten Produktionsprozess besser, reibungsloser und effizienter.“
Einsatz in eigenen und externen Projekten
Schaminee nutzt die sechs iFORTE LTX nicht nur in eigenen Produktionen. Auch andere Beleuchter und Lichttechniker interessieren sich für die Geräte und deren Einsatzmöglichkeiten am Set. Die Investition eröffnet damit sowohl eine zusätzliche Einnahmequelle als auch neue Optionen für Produktionen, die Moving Lights bisher nur selten eingesetzt haben.
Ryan Schaminee arbeitet intensiv in den Niederlanden, in Europa und international. An Film- und Fernsehproduktionen schätzt er die enge Teamarbeit und die Möglichkeit, Licht als kreatives Werkzeug einzusetzen. Besonders Science-Fiction- und Horrorproduktionen bieten aus seiner Sicht große Spielräume für detailreiche Lichtgestaltung.