ETC erweitert seine Hog-Hardware-Familie um den neuen Hybridprozessor HPU+. Das Gerät kann entweder als rackmontierte Hog-Konsole oder gemeinsam mit anderen Produkten der Hog-Familie als DMX-Prozessor eingesetzt werden. In bestehenden Systemen stellt die HPU+ bis zu 64 zusätzliche Steuerungsuniversen bereit.
Gegenüber der bisherigen HPU-Generation hat ETC unter anderem das Gehäuse und die Anschlussausstattung überarbeitet. Die neue Konstruktion ist auf Wartungsfreundlichkeit und den Einsatz in mobilen Produktionen ausgelegt.
Neue Anschlüsse für die HPU+
Die Rückseite der HPU+ orientiert sich an der aktuellen Generation der Hog-Konsolen. Zur Ausstattung gehören etherCON-Anschlüsse sowie opticalCON Duo für Glasfaserverbindungen.
Hinzu kommen ein integrierter LTC/SMPTE-Anschluss und eine TRUE1 TOP-Buchse für die Stromversorgung.
Die HPU+ kann als eigenständige rackmontierte Konsole betrieben werden. Alternativ dient sie innerhalb eines bestehenden Hog-Systems als Prozessor und erweitert dessen Kapazität um weitere 64 Steuerungsuniversen.
„Der HPU+ bietet die volle Leistungsfähigkeit einer Hog-Konsole“, sagt Tania Lesage, Market Managerin bei ETC. „Das gilt auch für Anwendungen, bei denen keine fest installierte Hardware mit Bedienoberfläche erforderlich ist, etwa auf Kreuzfahrtschiffen oder in Freizeitparks.“
Gleichzeitig könne die HPU+ bestehende Hog-Systeme um weitere 64 Steuerungsuniversen erweitern: „Damit ist er ein äußerst leistungsfähiges und vielseitig einsetzbares Werkzeug.“
Bisherige HPU bleibt weiterhin unterstützt
Mit der Einführung der HPU+ nimmt ETC die Geräte der ursprünglichen HPU-Generation schrittweise aus dem Programm. Bestehende Systeme bleiben jedoch funktionsfähig und sollen auch zukünftig Software-Updates erhalten.
Wie die übrigen Produkte der Hog-Familie wird die neue HPU+ mit fünf Jahren Garantie angeboten. Die fünfjährige Garantie gilt ebenfalls für Geräte der bisherigen HPU-Generation, die im Jahr 2026 gekauft wurden.