Der New Yorker Lichtdesigner Christopher Robinson von Revolutionary Lighting setzt bei unterschiedlichsten Produktionen auf akkubetriebene Lösungen von Astera. Von Corporate Events und Videodrehs über Fashion Shows bis zu Festivals nutzt der Gründer von Revolutionary Lighting unter anderem Titan Tube, QuikSpot, QuikPunch und AX2 PixelBar. Besonders die Kombination aus geringem Gewicht, kabellosem Betrieb und flexiblen Montagemöglichkeiten eröffnet ihm dabei neue gestalterische Möglichkeiten.
Robinson ist seit rund 27 Jahren als Lichtdesigner tätig. 2015 übernahm er die Leitung der Lichtabteilung für die Broadway-Produktion Hamilton und arbeitet bis heute an den nordamerikanischen Produktionen der Show. Mit Beginn der Pandemie 2020 verlagerte sich sein Tätigkeitsfeld zusätzlich in Richtung Streaming, Video und Broadcast.
In dieser Zeit investierte Robinson erstmals in Astera und kaufte ein Set Titan Tubes.
Titan Tubes als Einstieg in das Astera System
Die mobilen Titan Tubes kamen schnell bei unterschiedlichsten Musik-, Kunst-, Design- und Performance-Projekten zum Einsatz. Für größere Produktionen mietete Robinson zusätzliche Astera Systeme bei Main Light.
Neben dem Akkubetrieb überzeugten ihn insbesondere Lichtqualität, Farbmischung und die Möglichkeit, die Geräte unabhängig von fest installierter Infrastruktur einzusetzen.
„Ich liebe die Qualität der Astera-Lichtleistung, die Farbmischung und die schiere Einsatzfähigkeit der Leuchten an jedem Ort, angefangen bei der Tatsache, dass sie batteriebetrieben sind, bis hin zur Möglichkeit, sie über mein Smartphone zu steuern“, erklärt Robinson.
Seine Erfahrungen mit den Titan Tubes führten schließlich dazu, dass er seinen eigenen Bestand um QuikSpots und QuikPunches erweiterte.
QuikSpot und QuikPunch für schwierige Positionen
Einer der Gründe für die Investition waren Shows mit Miguel Cervantes, dem langjährigen Hauptdarsteller von „Hamilton“. Robinson betreut seit 2022 unter anderem Corporate Events mit Cervantes in einem Penthouse in Hudson Yards.
Für diese Produktionen mietete er 2025 zunächst QuikSpots und QuikPunches bei Main Light. Eine Show in einem Old Navy Store am Times Square gab schließlich den Ausschlag für den Kauf eigener Geräte.
Dort mussten Tänzer auf Podesten beleuchtet werden, während lediglich eine kleine dekorative Holzleiste als Befestigungsmöglichkeit zur Verfügung stand. Gefragt waren entsprechend leichte, kompakte und akkubetriebene Scheinwerfer.
Seitdem setzt Robinson QuikSpot und QuikPunch bei zahlreichen Projekten ein.
Produktion für Armadillo Luxury Rugs (Foto: © Chris Robinson)Leichte Konstruktion für Armadillo Luxury Rugs
Bei einer Produktion für Armadillo Luxury Rugs in einem Industriegebäude auf der Lower East Side mussten sowohl an den Wänden präsentierte Teppiche als auch eine große Stoffskulptur im Innenhof ausgeleuchtet werden.
Für die Installation entwickelte Robinson eine freitragende Konstruktion über einer Galeriewand. Aufgrund der statischen Anforderungen waren besonders leichte Scheinwerfer notwendig.
Auf Empfehlung von Laura Bickford von Main Light kamen sieben QuikPunch zum Einsatz. Die Geräte wurden an Unistrut montiert, das wiederum mit der Gebäudestruktur verbunden war. So ließ sich die großflächige Stoffinstallation beleuchten, ohne die Aufhängung der Skulptur unnötig sichtbar zu machen.
Flexible Lösungen für die New York Fashion Week
Auch bei einer Veranstaltung während der New York Fashion Week in der Olney Gleason Gallery in Chelsea waren die vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten begrenzt.
Robinson entwickelte deshalb eigene Montagelösungen für QuikSpots und QuikPunches. Die Geräte wurden unter anderem an vorhandenen Unistrut-Strukturen sowie an Tischen und weiteren Elementen innerhalb des Raumes befestigt.
Gerade bei solchen Produktionen sieht Robinson einen wesentlichen Vorteil in der Kombination aus geringem Gewicht, Akkubetrieb und flexibler Positionierung.
AX2 PixelBars für strukturierte Flächen
Bei einer Veranstaltung für Diageo setzte Robinson QuikSpots, QuikPunches sowie AX2-50 und AX2-100 PixelBars ein. Ergänzt wurde das Setup durch Moving Lights.
Eine besondere Aufgabe war die Beleuchtung von Molo-Wänden. Robinson montierte die AX2 PixelBars vertikal und nutzte sie als Streiflicht. Das horizontal über die Oberflächen geführte Licht hob die Struktur der Wände hervor. Geschwungene Bereiche im Eingangsbereich wurden dagegen mit QuikSpots und QuikPunches beleuchtet.
Auch ein großes Fußballobjekt hinter dem DJ wurde mit QuikSpots akzentuiert.
Mobile Lichttürme für Sugar Sugar!
Beim Open-Air-Festival Sugar Sugar! am Domino Square in Brooklyn entwickelte Robinson eine weitere mobile Anwendung für die Astera Geräte.
Dafür entstanden rollbare Lichttürme aus Theater-Grundplatten, Traversenstangen sowie jeweils einem QuikSpot und zwei QuikPunches. Die Konstruktionen konnten während der Veranstaltung zwischen den verschiedenen Bühnen und Bereichen des Parks bewegt werden und dienten dort als primäre Seitenbeleuchtung.
„Dadurch konnte ich immer nah am Geschehen sein, wo auch immer es gerade stattfand“, erklärt Robinson.
Neben der Mobilität hebt der Lichtdesigner insbesondere die Qualität der Astera Lichtquellen für Personenbeleuchtung und Hauttöne sowie die Zoommöglichkeiten hervor. Für ihn liegt der entscheidende Vorteil darin, Scheinwerfer auch dort einsetzen zu können, wo klassische Verkabelungs- und Rigginglösungen nur schwer oder gar nicht realisierbar wären.