ChamSys MQ500 steuert Licht für La CoLAB

La CoLAB auf France 3

Die Live-Sendung La CoLAB auf France 3 bringt Musikerinnen und Musiker zusammen, die gemeinsam Songs neu interpretieren. Das Bühnenbild erinnert an ein Aufnahmestudio und wird durch ein Lichtdesign ergänzt, das Tiefe, Struktur und Dynamik in den Raum bringt. Für Licht und Szenografie arbeitet Cyrille Dupont, auch bekannt als 6sou, mit einer ChamSys MagicQ MQ500 Stadium-Konsole.

Lichtdesign für musikalische Zusammenarbeit

La CoLAB stellt die Begegnung kreativer Mitwirkender in den Mittelpunkt. Verschiedene Musikerinnen und Musiker arbeiten live zusammen und entwickeln auf der Bühne neue Interpretationen bestehender Songs. Die Interaktionen zwischen den Künstlern prägen den Charakter der Sendung.

Das Lichtdesign unterstützt diese Dramaturgie, indem es das Set räumlich definiert und dem Bühnenbild zusätzliche Tiefe verleiht. Ein zentraler Bezugspunkt ist das große X im Hintergrund sowie der rautenförmige Umriss, der den Bühnenbereich einrahmt.

Groupe B Live begleitet das Projekt seit der ersten Staffel

Cyrille Dupont, Lichtdesigner und Szenograf bei La CoLAB: „Ich arbeite an dem Projekt mit Groupe B Live, wo ich als Projektmanager tätig bin. Wir stellen die Beleuchtung, den Ton und die Medienserver bereit und bedienen sie. Wir sind seit der ersten Staffel bei dem Projekt dabei, daher arbeiten wir nun schon im vierten Jahr mit dem Produzenten der Sendung, Couac Productions, zusammen.“

Groupe B Live ist damit seit Beginn der Produktion in die technische Umsetzung eingebunden. Das Team verantwortet Beleuchtung, Ton und Medienserver und arbeitet eng mit dem Produzenten Couac Productions zusammen.

MagicHD und Pixel Mapper für das Setdesign

Für das visuelle Konzept nutzt Dupont die Software MagicHD von ChamSys. Sie wird in das Lichtdesign eingebunden und ermöglicht die Zuspielung von Medieninhalten mit mehreren Ebenen. In der Regel arbeitet Dupont dabei mit bis zu acht Ebenen.

Cyrille Dupont: „Wir verwenden für dieses Design die Software MagicHD. Sie ist kostenlos erhältlich und läuft sehr effizient. Ich sende Medien mit einigen Ebenen, meist bis zu acht. Für einige der Leuchten nutze ich den Pixel Mapper der Konsole. Ich habe weniger als 1000 Pixel zu steuern, daher ist der integrierte Pixel Mapper in meinem ChamSys mehr als ausreichend. Das bedeutet auch, dass ich keinen weiteren Medienserver hinzufügen muss.“

Der integrierte Pixel Mapper der MagicQ MQ500 Stadium reicht für die Anforderungen der Sendung aus. Dadurch bleibt das Setup schlank, da kein zusätzlicher Medienserver erforderlich ist.

ChamSys seit 2014 im Tournee-Einsatz

Dupont nutzt ChamSys seit 2014. Entscheidend sind für ihn vor allem die schnelle Neuprogrammierung, der Pixel Mapper und die Möglichkeit, umfangreiche Vorbereitungen ohne zusätzliche Hardware zu erledigen.

Cyrille Dupont: „Schon damals, als ich zu ChamSys wechselte, waren diese Funktionen bereits sehr gut. Seit 2014 habe ich alle meine Tourneen mit ChamSys durchgeführt. Auch heute noch spricht die ChamSys-Lösung neue, jüngere Nutzer an. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und unkompliziert. Da die Software zudem kostenlos ist, kann man viel Vorbereitungsarbeit leisten, ohne umfangreiche Hardware kaufen zu müssen. Wenn ich zum Beispiel mein Patch testen möchte, schließe ich einfach ein Ethernet-Kabel an meinen Computer an und verbinde es mit dem Netzwerk. Die Computer-Oberfläche ist sehr gut gestaltet, und alles passt auf eine Seite.“

Die freie Verfügbarkeit der Software erleichtert die Vorbereitung von Shows und Patches. Für Produktionen mit engen Zeitfenstern ist diese Arbeitsweise ein wichtiger Bestandteil des Workflows.

Schnelle Cue-Bearbeitung bei begrenzter Programmierzeit

Bei La CoLAB steht Dupont nur ein kurzes Zeitfenster während Soundcheck und Proben zur Verfügung. Die Cue-Verwaltung der MagicQ-Plattform hilft ihm dabei, Anpassungen schnell umzusetzen.

Cyrille Dupont: „Was ich an der Logik des MQ500 – und aller MagicQ-Konsolen, da sie denselben Kern haben – besonders schätze, ist die Art und Weise, wie Cues und Cue-Listen verwaltet werden. Angesichts der begrenzten Programmierzeit ist die Möglichkeit, Cues schnell zu aktualisieren, einzufügen oder zu entfernen und ihre Einstellungen anzupassen, bei einem Projekt wie La CoLAB besonders hilfreich. Ich habe während des Soundchecks und der Proben anderthalb, vielleicht zwei Stunden Zeit, und das ist die einzige Zeit, die mir für die Programmierung der Show zur Verfügung steht. Independent Timings sind eines meiner Lieblingswerkzeuge, um mehrschichtige Übergänge zu erstellen, ohne mehrere Cues zu benötigen. Ich nutze BPM auch gerne für Effekte und beim Straßenmusizieren.“

Independent Timings ermöglichen mehrschichtige Übergänge, ohne dafür mehrere Cues anlegen zu müssen. BPM-Funktionen kommen bei Effekten und beim Busking zum Einsatz.

Teamwork hinter der Produktion

Neben der Konsole und dem technischen Setup ist die Zusammenarbeit des Produktionsteams ein zentraler Faktor für den Ablauf der Sendung. Zu den Beteiligten zählen Hugo Bachelet als Betriebsleiter für Bühnenbild und Kameramann, Clément Pelzer als Regisseur, Matthieu Yakovleff für Musikprogrammierung und Regie, Nastasia Paccagnini als Moderatorin, Toky Rakotoson als Tontechniker, Alvin Hédin als Lichtassistent, Benjamin Fleury als Tonassistent und Yann Bramoullé für die Bühnenleitung.