Avolites D7 modernisiert Lichtsteuerung im Heaven

Avolites D7 im Heaven (Foto: © Sarah O’Gorman)

Der Londoner Nachtclub Heaven hat seine Lichtsteuerung im Hauptraum auf eine Avolites D7 umgestellt. Die neue Konsole wurde vom Produktions- und Installationsspezialisten Subfrantic geliefert und ersetzt eine rund zehn Jahre lang genutzte Avolites Sapphire Touch.

Lichtsteuerung für einen traditionsreichen Club

Mit der Modernisierung erhält der Club eine leistungsfähigere Plattform für Licht- und Pixelsteuerung, die an sieben Abenden pro Woche im laufenden Betrieb eingesetzt wird.

Das Heaven befindet sich unter den Eisenbahnbögen am Londoner Bahnhof Charing Cross und zählt seit seiner Eröffnung 1979 zu den bekanntesten Veranstaltungsorten der LGBTQ+-Community im Vereinigten Königreich.

Der Club verfügt über eine Kapazität von 1.725 Personen und bietet regelmäßig elektronische Musik, Live-Bands sowie Drag-Shows.

Die Modernisierung der Lichtsteuerung wurde von Shane Finucane, Leiter der Beleuchtungsabteilung, und dem festangestellten Lichtprogrammierer Dan Sanders betreut.

Wechsel auf die D7

Nach rund zehn Jahren im Dauereinsatz sollte die bisherige Sapphire Touch durch eine aktuelle Konsole ersetzt werden.

Da bereits die bestehende Installation auf der Avolites Titan-Software basierte und auch die beiden kleineren Räume des Clubs mit Titan T1-Systemen arbeiten, fiel die Wahl erneut auf Avolites.

Ausschlaggebend waren unter anderem die vertraute Softwareplattform, die hohe Rechenleistung sowie die Eignung für Gast-Lichtdesigner.

Fokus auf Live-Bedienung

Dan Sanders arbeitet seit rund 30 Jahren mit Avolites-Konsolen und steuert die Lichtshow überwiegend live.

Besonders hervor hebt er die motorisierten Fader, Blitz-Tasten sowie die ergonomische Bedienoberfläche der D7: „Das geringe Gewicht und die hohe Qualität der Fader sowie das Spielgefühl der motorisierten Fader und Blitz-Tasten sind fantastisch.“

Nach eigenen Angaben nutzt Sanders sämtliche Flash-Tasten während seiner Live-Performance und beschreibt seine Arbeitsweise als ähnlich dem Spielen eines Keyboards.

Steuerung von Licht, Video und Lasern

Die D7 steuert im Heaven derzeit:

  • rund 50 Moving Lights
  • überwiegend ROBE Pointe und LED-Wash-Scheinwerfer
  • fünf Videowände
  • Lasersysteme
  • 36 Dimmerkanäle für konventionelle Beleuchtung

Darüber hinaus nutzt Sanders virtuelle Playbacks für Nebelmaschinen, Videowände und Gruppensteuerungen sowie ein externes MIDI-Trigger-Pad zur Effektsteuerung.

Kontinuität bei der Installation

Für die Installation war Subfrantic verantwortlich.

Nach Angaben des Unternehmens erleichterte die gemeinsame Titan-Plattform den Austausch erheblich, da bestehende Showdateien übernommen und angepasst werden konnten.

Steve Davies, Geschäftsführer von Subfrantic: „Support und Schulungen sind ebenfalls enorm wichtig, und Avo hat sich in dieser Hinsicht schon immer hervorgetan.“

Auch aus Sicht des Clubs verlief die Umstellung problemlos.

Dan Sanders: „Der Übergang von der alten Sapphire zur neuen D7 dauerte buchstäblich nur Minuten.“

Neben der Bedienphilosophie hebt Subfrantic insbesondere das Verhältnis von Baugröße zu Leistungsfähigkeit der Konsole als entscheidenden Faktor für den Einsatz im Heaven hervor.