punQtum präsentiert das Q110 Beltpack

punQtum Q110 Beltpack

Nach dem Start des Unternehmens Ende 2019 präsentiert punQtum jetzt den Q110 Beltpack. Das Gerät ist der erste Baustein eines umfassenderen digitalen Intercom-Systems.

Unbegrenzt erweiterbar

punQtum spricht davon, dass schon zwei oder drei Beltpacks, die über einen PoE-Switch verbunden werden und sich im Netzwerk selbstständig finden, unmittelbar zur Team-Kommunikation nutzen lassen. Dank AES67 Standard lassen sich die Geräte einfach nicht nur in LAN-, sondern auch in Produktionsnetzwerke wie Dante oder Ravenna einbinden.

„Unser System ist super einfach in der Handhabung“, so punQtum Gründer und Chef Arie van den Broek. Der Pro-Audio-Veteran weiter: „Das System wächst mit den gestellten Aufgaben und lässt sich nahezu unbegrenzt erweitern.“ Das liegt an den bis zu 32 Kanälen, von denen in jeder ein eigenes System steuern kann. Die Anzahl der in einem System eingesetzten Beltpacks ist lediglich von der verfügbaren Energie und der Anzahl der Schnittstellen abhängig.

punQtum Q110 Beltpack

Durch die Option bis zu acht der Beltpacks in einer ‚daisy-chain‘ aneinander zu hängen, kann man viel Verkabelungsaufwand sparen. Zudem lassen sich Nachrichten mit der „replay“ Funktion wiederholen.

punQtum setzt auf ein Direktvertriebsmodell

Der Idee, Werkzeuge mit und für die Pro-Audio-Community zu entwickeln, entspricht auch der Verzicht auf den Zwischenhandel. Vielmehr will punQtum nicht nur direkt an die Community verkaufen, sondern auch diejenigen an dem System beteiligen, die in der Community als Experten gelten und ohnehin oft um Rat gefragt werden. „Viele von uns lieben es einfach, über ihre Technik zu sprechen und sie vorzuführen. Warum sollte sich das für einen Experten nicht auch auszahlen“, beschreibt Arie van den Broek die Idee hinter dem Vertriebsmodell.

In diesem Direktvertriebsmodell kann man sich als punQtum-Experte registrieren und ein zusätzliches Einkommen generieren. Dazu reiche es aus, die Produkte bekannt zu machen, sie bei Bedarf vorzuführen und diesen Prozess innerhalb des punQtum-Vertriebssystems zu dokumentieren. Je nach Umfang des Engagements kann so der Anteil am initiierten Umsatz bis zu 25 Prozent des Auftragswertes betragen.

Arie van den Broek: „So verstehen wir den Community-Gedanken: Wir lernen nicht nur voneinander und helfen uns gegenseitig. Wir teilen auch den Umsatz, den wir machen. Und genau das macht den Unterschied.”