Beim diesjährigen Wacken Open Air setzte Sehquenz im Auftrag von Telekom und Live Nation Brand Partnership & Media auf das dLive S7000 Digitalmischpult von Allen & Heath. Das Team verantwortete den Live-Broadcast-Mix der beiden Bullhead-City-Bühnen, der auf der Streaming-Plattform Magenta Musik ausgestrahlt wurde. Als Supplier für die Tontechnik war Jam Studio/Flair Sound an Bord.
Zwei Bühnen im Dauereinsatz
Die Bullhead City beherbergt zwei vollwertige Bühnen: die W:E:T Stage und die Headbanger Stage. Während auf einer Bühne ein Konzert endete, lief auf der anderen bereits der Soundcheck der nächsten Band. Über vier Festivaltage hinweg spielten mehr als 70 Acts, wodurch den Broadcast-Mixern Preben Paulsen (Jam Studio/Flair Sound) und Bjarke Wrobel(Sehquenz) durchschnittlich nur zwei Minuten für den Wechsel zwischen den Bands blieben.
Da für jede Band ein individueller Sendemix erstellt werden musste, war ein zuverlässiges und flexibles Mischpult essenziell. Die Wahl fiel auf das Allen & Heath dLive S7000 System.
Ein Pult für zwei Bühnen
Alle 144 Signale beider Bühnen wurden zentral auf einem dLive S7000 mit DM64 MixRack verwaltet und durch einen IP8 Remote Fader Controller ergänzt. Zusätzlich standen den Technikern die FOH-Gruppen- und Atmo-Signale über ein Allen & Heath DT168 Dante-Interface zur Verfügung.
Ein präzise konzipiertes Routing mit Custom Actions ermöglichte es, gleichzeitig ein Konzert und einen Soundcheck zu mischen und anschließend mit wenigen Handgriffen zwischen den Szenen umzuschalten.
dLive als Kommunikationszentrale
Für die interne Kommunikation des Streaming-Produktionsteams von Magenta TV wurde eine zweite dLive-Konsole eingesetzt. Eine C1500 mit CDM32 MixRack diente in Kombination mit einem Clear-Com HelixNet System als Intercom-Zentrale. Sie verwaltete sämtliche Signale der Kamera-, Ton- und Regieteams. Nach der Einrichtung lief die Konfiguration stabil und ohne zusätzlichen Betreuungsaufwand.
Flexibles Setup für anspruchsvolle Broadcasts
Die hohe Flexibilität der Allen & Heath dLive S7000 ermöglichte es Bjarke Wrobel und Preben Paulsen, unabhängig voneinander mit individuellen Layouts und Custom Actions zu arbeiten. So konnten sie die Bühnenzuspielungen präzise und schnell auf die jeweiligen Sendekanäle routen.
Das Ergebnis war ein dynamischer, transparenter und authentischer Livemix, der den Zuschauern auf Magenta Musik ein intensives Festivalerlebnis bot.