Pan Bus Sub revolutioniert den Elektroantrieb

Pan Bus Sub-Bassboxen am Heck eines Elektrobusses: Das spart Strom und unterstützt die Beschleunigung.

Die Firma Pan Acoustics hat nach jahrelanger Forschung einen marktreifen Prototypen vorgestellt, der das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet.

Elektroantriebe bieten vom Start an eine kräftige Beschleunigung, indem auch bei langsamen Drehzahlen ein hohes Drehmoment erreicht wird. Jeder, der ein Elektrofahrrad besitzt, genießt diese Beschleunigung beim Anfahren. Allerdings gibt es beim Übergang vom Stehen zum Fahren einen Moment des Stillstands, was ein ruckartiges Anfahren mit sich bringt. Denn es muss zusätzlich zur normalen Gleitreibung beim Fahren auch die sogenannte Haftreibung überwunden werden. Diese Haftreibung benötigt zusätzliche Überwindungskraft bei der Beschleunigung.

Erste Test in Braunschweig verlaufen vielversprechend

Pan Acoustics hat nun einen Weg gefunden, diese Haftreibung quasi bedeutungslos zu machen. Das Resultat ist eine noch gleichmäßigere Beschleunigung beim Start, ganz ohne Ruckeln.
Dazu ist diese Lösung auch stromsparend und verlängert die Batteriestandzeit. Die Idee kam von einem Mitarbeiter, der sich beruflich und privat auf Bassantrieb spezialisiert hat.

In Braunschweig lief ein erster Test bereits erfolgreich: „Wir haben Bassboxen an das Heck eines Elektrobusses montiert und festgestellt, dass der gemessene Anlaufstrom durch diese Beschleunigungsunterstützung beim Anfahren um 90 Prozent verringert werden konnte“, freut sich Pan Acoustics-Geschäftsführer Udo Borgmann. Das bedeutet, dass im Stadtverkehr mit viel Stop-and-Go im Mittel mindestens die dreifache Reichweite erzielt werden kann. Eine Patentanmeldung für diese revolutionäre Erfindung ist in Vorbereitung.