Mit der neuen U-Serie erweitert d&b audiotechnik das Portfolio kompakter Punktquellen für mobile Setups und Festinstallationen. Zum Start gibt es drei Größen als passive und als netzwerkbasierte Varianten, dazu einen neuen 2×10-Zoll-Subwoofer als Ergänzung.
Akustikkonzept mit Fokus auf Direktivitätskontrolle
Kern des Designs ist eine bipolare Tieftöner-Konfiguration, die die vertikale Direktivitätskontrolle bis hinunter zu ±500 Hz erweitern soll. Alle Varianten sind bis 55 Hz spezifiziert und nutzen eine Bassreflex-Technologie, die aus der SL-Serie abgeleitet ist und auch Nahfeld-Anwendungen ohne zusätzlichen Subwoofer abdecken soll.
Ein neues, zum Patent angemeldetes Waveguide-Horn lässt sich ohne Werkzeug um 90° drehen und ist auf ein kontrolliertes, breitbandiges Abstrahlverhalten sowie konsistente Off-Axis-Eigenschaften ausgelegt.
Passive und netzwerkbasierte Versionen in gleicher Bauform
Die U-Serie startet mit drei passiven Modellen U3, U5 und U7 sowie den netzwerkbasierten U3N, U5N und U7N. Laut d&b sind die passiven und netzwerkbasierten Versionen physisch und akustisch identisch, wodurch sich die Systemarchitektur projektbezogen wählen lässt.
Santiago Alcalá Baillie, Product Manager Loudspeakers bei d&b audiotechnik: „Mit der U-Serie schlagen wir in der Kategorie der kompakten universellen Punktquellen-Lautsprecher ein neues Kapitel auf. Diese nächste Lautsprecher-Generation bleibt unserer DNA und unseren traditionellen Werten treu und markiert zugleich einen signifikanten Evolutionsschritt. Anwender finden bei d&b nun eine beeindruckende Bandbreite an klassischen und neuen Features, die Hochleistung und herausragende Innovation für ihre Projekte bieten, ganz gleich in welchem Anwendungsbereich oder Umfang.“
Integration, Netzwerk und PoE++ als Architektur-Option
Für die passiven Modelle beschreibt d&b die Einbindung in den bestehenden Workflow und das Verstärker-Ökosystem, unter anderem mit 5D Verstärker oder dem 5DM. Im Betrieb sollen Dante- oder Milan-Audio-Netzwerke genutzt oder kombiniert werden können.
Die netzwerkbasierten Varianten setzen auf ein integriertes DSP-Verstärkermodul mit hybrider Topologie und können laut d&b über Netzspannung und oder PoE++ betrieben werden, inklusive Redundanz für Strom, Signal und Netzwerk. Genannt werden Ein-Kabel-Betrieb, Daisy Chaining, Gruppierung sowie ein Offline-Betrieb mit Steuerung über eine NFC-App. Für PoE++ bietet d&b weniger als 90 Watt bei vollem Schalldruck und verweist für eine Ein-Kabel-Lösung (R1 + Milan + PoE++) auf den DN2 Milan AVB Switch mit 8 Ports à 90 W PoE++.
Für die U-Serie sind unter anderem verteilte Systeme und immersive Soundscape-Setups vorgesehen.
B10 Subwoofer für mobile und installierte Setups
Ergänzend stellt d&b den omnidirektionalen Bassreflex-Subwoofer B10 mit zwei 10-Zoll-Treibern vor. Geplant sind eine mobile und eine Installationsvariante (B10, Bi10) sowie netzwerkbasierte Versionen (B10N, Bi10N), die mit den netzwerkbasierten U-Modellen kompatibel sein sollen.
Die passiven U-Modelle sowie B10 und Bi10 sind ab Frühjahr 2026 angekündigt, die netzwerkbasierten Varianten und B10N sowie Bi10N sollen im 2. Quartal folgen.
Messepremiere bei NAMM Show und ISE
Die Serie soll erstmals auf der NAMM Show im Demo-Raum 17102 gezeigt werden. Auf der ISE ist d&b in Halle 7 an Stand 7E190 angekündigt.