multisenses feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Das Unternehmen aus Lage in Ostwestfalen hat sich von einem neben dem Studium gestarteten Projekt zu einem Anbieter für Systemintegration, Lichtplanung, Gebäude- und Steuerungstechnik sowie Architainment entwickelt.
Vom Garagenstart zur heutigen GmbH
Geführt wird das Unternehmen von Christoph Grauting. Die Anfänge reichen in die Zeit zurück, als das Projekt neben dem Studium und in der Garage seines Vaters startete. Nach einer kurzen, arbeitsreichen Anlaufphase wurde im April 2016 zunächst die Showmotion Design UG gegründet. Wenig später erfolgte die Umfirmierung zur multisenses GmbH.
Zum Start konzentrierte sich das damals noch kleine Team auf Veranstaltungstechnik sowie auf die Planung und Realisierung von Wasser- und Multimediashows.
Fokusverschiebung während der Corona-Zeit
Im weiteren Verlauf entwickelte sich multisenses kontinuierlich weiter. Während der Corona-Krise rückte das Unternehmen seine Kompetenz als Systemintegrator stärker in den Mittelpunkt. Daraus entstand die heutige Ausrichtung mit den Schwerpunkten Systemintegration, LED-Umrüstung, Lichtplanung, Architainment, Elektro- und Gebäudetechnik sowie Multimedia- und Steuerungstechnik.
Ergänzt wird das Portfolio durch die 2025 gestartete Leuchtenmarke multilum. Das Team am Standort Lage umfasst inzwischen rund 30 Mitarbeitende.
Projekte der vergangenen Jahre
Christoph Grauting: „Unsere Themen der letzten Jahre waren die LED-Umrüstung, die PWM-freie Dimmung, die Systemintegration in den Bereichen Elektro-, Licht- & Steuerungstechnik und natürlich unsere multilum-Serien. In diesem Zusammenhang waren wir an vielen großartigen Projekten beteiligt. Beispielsweise die LED-Umrüstung des Saales der Düsseldorfer Tonhalle und im Theater Gütersloh, die neue Lichtsteuerung auf den Fluren der LanxessArena in Köln, die Beleuchtung und Lichtsteuerung im Adlon Hotel, Steuerungstechnik in diversen Häusern der Maritim Hotelkette und natürlich die derzeit noch laufende LED-Umrüstung im Saal der Philharmonie Köln sind nur einige der zahlreichen Projekte, auf die wir richtig stolz sind.“
Zu den genannten Referenzen zählen damit unter anderem die Düsseldorfer Tonhalle, das Theater Gütersloh, die LanxessArena, das Adlon Hotel, Häuser der Maritim Hotelkette sowie die laufende LED-Umrüstung im Saal der Philharmonie Köln.
Architainment bleibt Wachstumsfeld
Für die kommenden Jahre plant multisenses, den Bereich Architainment weiter auszubauen. Im Mittelpunkt steht dabei ein projektbezogener Technikansatz, der den jeweiligen Raum als Gesamtsystem betrachtet.
Christoph Grauting: „In den kommenden Jahren werden wir auch den Bereich Architainment weiter ausbauen. Uns ist es wichtig, für jedes Projekt den individuell optimalen Technik-Mix zu ermitteln, den jeweiligen Raum als Ganzes zu sehen und als solches erlebbar zu machen. So beraten wir unsere Kunden grundsätzlich produktunabhängig und legen den Fokus auf praxistaugliche Technik, die Funktionalität, Design und Innovation in sich vereint.“
Geschäftsführer mit technischem und planerischem Hintergrund
Christoph Grauting startete mit einem Nebengewerbe und einem Aushilfsjob als Beleuchter am Theater. Heute ist er Sachkundiger für Beleuchtungsanlagen, Fachplaner Licht nach DIAL, zertifizierter Lichttechniker nach DIN 67517, Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologie und Geschäftsführer von multisenses.
Zum Jubiläum hebt er vor allem die Bedeutung des Teams hervor: „Ich bin sehr stolz auf das, was wir mit multisenses bis jetzt geschafft haben. Ohne so ein wunderbares Team, dessen gemeinsame Leidenschaft die Technik ist, wäre das alles wohl kaum möglich gewesen. Ein großes Dankeschön an alle, die mich und uns auf diesem Weg begleitet haben.“