Obsidian Control Systems hat mit dem ONYX NX Play einen kompakten Playback-Wing für die Lichtsteuerungsplattform ONYX vorgestellt. Das Erweiterungsmodul hat 24 RGB-beleuchtete Tasten. Damit bekommen Programmierer und Operatoren, die Shows live fahren, zusätzlichen direkten Zugriff auf ihre Playbacks. NX Play arbeitet mit ONYX-Konsolen ebenso wie mit PC-basierten Systemen und lässt sich auch als eigenständiger MIDI-Controller nutzen. Das Modul ist ab sofort lieferbar.
Erweiterung ohne neuen Workflow
NX Play folgt dem modularen Konzept der NX-Serie. Es ergänzt die physische Playback-Steuerung, verändert aber weder die ONYX-Architektur noch den gewohnten Programmier-Workflow. Show-Dateien, Arbeitsabläufe und Systemstruktur bleiben unverändert. Gleichzeitig positioniert Obsidian das Modul als günstigen Einstieg in die ONYX-Hardware.
Koy Neminathan, Business Director bei Obsidian Control Systems, beschreibt die Idee dahinter: „Bei NX Play geht es darum, Programmierern mehr physischen Zugriff auf die Tools zu geben, die sie bereits nutzen. Es erweitert die Bedienoberfläche in einem kompakten Format und sorgt gleichzeitig dafür, dass das ONYX-Erlebnis vertraut bleibt. Wir haben es als Antwort auf die Wünsche der Anwender entwickelt, und es bietet eine kostengünstige Möglichkeit, physische Wiedergabesteuerung hinzuzufügen, ohne unnötige Komplexität zu erzeugen.“
Frei einfärbbare Tasten und OLED-Display
Im Zentrum von NX Play steht ein dicht angeordnetes Feld aus 24 Tasten mit RGB-Hintergrundbeleuchtung. Jede Taste lässt sich in einer beliebigen Farbe einfärben. Dadurch können Anwender ihre Playbacks visuell ordnen und erhalten beim Programmieren wie in der Live-Show eine klare Rückmeldung. Hinzu kommen ein integriertes OLED-Display und vier Befehlstasten für den schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen.
USB-C und magnetisches Andocken
Angeschlossen wird NX Play per USB-C. Obsidian legt dabei den Schwerpunkt auf eine vorhersehbare Eingabereaktion mit geringer Latenz. Das Gehäuse ist tourtauglich ausgelegt und folgt der Designsprache der übrigen NX-Serie.
NX Play hat denselben Formfaktor wie das NX K. Über ein magnetisches Ausrichtungssystem dockt es an andere NX-Hardware an. Auf diese Weise lässt sich die physische Bedienoberfläche Modul für Modul an die Anforderungen eines Systems oder einer Anwendung anpassen.
Darüber hinaus bietet das Gerät zwei Startmodi. Im ONYX-Modus arbeitet es als Wing für die Lichtsteuerung. Im MIDI-Modus funktioniert es eigenständig als MIDI-Gerät und kann so auch in anderen Anwendungen als kompakte Bedienoberfläche dienen.
Für Koy Neminathan ist NX Play eine logische Fortsetzung der Serie: „Modularität war schon immer ein wichtiger Bestandteil der NX-Serie. NX Play setzt diesen Ansatz fort, indem es bestehenden ONYX-Anwendern eine einfache Möglichkeit bietet, ihre physische Wiedergabesteuerung zu erweitern, und gleichzeitig neuen Anwendern einen einfachen Einstieg in das ONYX-Hardware-Ökosystem ermöglicht.“
NOVA+-Lizenz im Gerät
NX Play schaltet eine ONYX NOVA+-Lizenz frei. Diese bietet bis zu vier output universes sowie vollständige Unterstützung für MIDI, OSC und Timecode. Über das ONYX-Hostsystem hinaus sind keine weiteren Lizenzen nötig, sodass die bestehende Softwarekonfiguration unverändert bleibt. Wegen seiner kompakten Bauweise eignet sich das Modul für Tourneen und Produktionen ebenso wie für Festinstallationen und PC-basierte Steuerungssysteme.