ROXX und PRG entwickeln Key Light K36

Thorsten Sattler (ROXX) und Matthias Allhoff (PRG) präsentieren den ROXX K36

ROXX  und PRG haben gemeinsam die K36 entwickelt. Das kompakte Weißlicht-Key-Light ist für professionelle Sport-, Corporate- und Broadcast-Produktionen konzipiert und kombiniert eine Lichtleistung von bis zu 24.000 Lux auf fünf Meter mit variablen Abstrahlwinkeln und einem IP65-Gehäuse.

Ausgangspunkt für die Entwicklung war eine Anfrage von PRG im Sommer 2025. Gesucht wurde zunächst eine leistungsfähige Lösung für die Beleuchtung von Sportflächen. Gleichzeitig sollte das neue Gerät auch für Corporate-, Fashion- und TV-Produktionen einsetzbar sein.

PRG definiert Anforderungen aus der Praxis

Zu den wesentlichen Vorgaben gehörten hohe vertikale Beleuchtungsstärken, kamerataugliche Lichtqualität und Outdoor-Tauglichkeit. Gleichzeitig sollte das Gerät kompakt und leicht genug sein, um flexibel in unterschiedlichen Produktionsumgebungen eingesetzt werden zu können.

„Wir hatten im Sportbereich eine sehr konkrete Lücke in unserem Portfolio“, sagt Matthias Allhoff, Head of Material-Strategie EMEA bei PRG. „Uns fehlte ein kompaktes, outdoor-taugliches Key Light mit hoher Lichtqualität und genügend Leistung für anspruchsvolle vertikale Beleuchtungsstärken.“

Die Gewichtsgrenze setzte PRG ursprünglich bei zehn Kilogramm. Die fertige K36 wiegt 7,84 Kilogramm und misst 285 × 310 × 235 Millimeter.

36 Weißlicht-LEDs mit 5.600 Kelvin

ROXX setzt bei der K36 auf 36 Single-White-LEDs mit einer Farbtemperatur von 5.600 Kelvin. Sie erzeugen einen Lichtstrom von 17.160 Lumen. Mit der nativen 8-Grad-Optik erreicht die Leuchte bis zu 24.000 Lux in fünf Metern Entfernung. CRI und TLCI gibt ROXX jeweils mit 90 an.

Die Entscheidung für eine reine Weißlichtquelle anstelle einer RGBx-Engine fiel mit Blick auf die geforderte Lichtleistung und größere Beleuchtungsdistanzen. Für Anwendungen, bei denen dennoch farbiges Licht benötigt wird, können Farbfilter eingesetzt werden.

Magnetische Filter verändern den Abstrahlwinkel

Die speziell entwickelte TIR-Optik lässt sich mit magnetischen Filtern an unterschiedliche Anwendungen anpassen. Ausgehend von den nativen acht Grad sind Abstrahlwinkel bis 55 Grad möglich.

Zwei Filter können gleichzeitig eingesetzt und miteinander kombiniert werden. Damit lässt sich die Lichtverteilung an unterschiedliche Distanzen, Flächengrößen und Montagepositionen anpassen.

Als Zubehör stehen außerdem eine Achtfach-Torblende und der KEY Vertical Mount zur Verfügung. Mit Letzterem können zwei K36 vertikal miteinander verbunden werden.

Bis zu 25 kHz für Broadcast-Anwendungen

Für den Einsatz vor Kameras verfügt die K36 über eine 16-Bit-Dimmung und wählbare PWM-Frequenzen bis 25 kHz. Das nach IP65 geschützte Gehäuse ermöglicht den Einsatz bei Indoor- und Outdoor-Produktionen.

Die Kombination dieser Eigenschaften soll die K36 nicht nur für Sportveranstaltungen, sondern auch für Corporate Events, Fashion-Produktionen und Broadcast-Anwendungen nutzbar machen.

Entwicklung mit direktem Anwenderfeedback

PRG war während des Entwicklungsprozesses eng in die Erprobung der K36 eingebunden. Jannika Petersen begleitete die Entwicklung, testete Prototypen und brachte Anforderungen aus Sicht der Anwender ein.

„Es war mir eine große Freude, die Entwicklung eines von uns dringend benötigten Produktes gemeinsam mit unserem langjährigen Partner ROXX zu begleiten und immer wieder die Anwenderperspektive einzubringen“, sagt Jannika Petersen, Head of Technology Lighting bei PRG. „Umso mehr freut es mich, die K36 nun direkt im Einsatz zu sehen.“

Noch im Herbst soll die K36 ihren ersten Großeinsatz bei einer PRG Produktion absolvieren. Dabei wird das neue Key Light direkt in größerer Stückzahl eingesetzt.

„Der Lichtdesigner in mir freut sich, dass wir nun genau das Werkzeug zur Verfügung haben, das uns bei Sportproduktionen bisher gefehlt hat“, sagt Allhoff. „Aus Sicht der Material-Strategie ist die K36 zugleich ein echtes Arbeitstier: robust, flexibel einsetzbar und für Anwendungen relevant, in denen dauerhaft eine hohe Nachfrage besteht.“

„Die Anforderungen von PRG haben unseren Ehrgeiz geweckt, sie mit unserem eigenen Anspruch an Innovation und Qualität zusammenzubringen“, ergänzt Thorsten Sattler, Geschäftsführer von ROXX. „Mit der K36 ist daraus eine Lösung entstanden, die beiden Seiten gerecht wird und den Wert unserer langjährigen Zusammenarbeit eindrucksvoll unterstreicht.“