Obsidian stellt Netron FS16 Netzwerk-Switch vor

Obsidian Netron FS16

Obsidian Control Systems erweitert seine Netron-Serie um den FS16. Der neue Netzwerk-Switch wurde speziell für datenintensive Licht- und Live-Produktionsumgebungen entwickelt und kombiniert Gigabit-Ethernet, Glasfaserverbindungen und PoE+ in einem System. Neben Lichtnetzwerken unterstützt der FS16 auch Anwendungen mit Protokollen wie Dante, MA-Net, Art-Net und sACN.

Der FS16 ist der erste Glasfaser-Switch innerhalb der Netron-Produktfamilie. Obsidian positioniert ihn als auf Entertainment-Anwendungen zugeschnittene Alternative zu klassischen IT-Switches.

Zwölf Gigabit- und vier Glasfaser-Ports

Zur Ausstattung gehören zwölf Gigabit-Ports und vier Glasfaser-Ports. Hinzu kommt PoE+ mit einer Gesamtleistung von 180 Watt. Damit lassen sich Netron-Knoten sowie weitere PoE+-kompatible Netzwerkgeräte gleichzeitig mit Daten und Strom versorgen.

„Der Netron FS16 wurde als Antwort auf den Bedarf der Branche nach einer Netzwerklösung entwickelt, die Produktionen mit hohem Datenaufkommen und zunehmend vernetzte Showumgebungen bewältigen kann“, erklärt Koy Neminathan, Business Director bei Obsidian Control Systems. „Als unser erster Glasfaser-Switch bietet er eine leistungsstarke Lösung für anspruchsvolle Live-Event-Umgebungen mit einem IP-geschützten Design, das die für den professionellen Einsatz erforderliche Robustheit gewährleistet.“

Neben Lichtsteuerungsnetzwerken sieht Obsidian Einsatzmöglichkeiten in weiteren Bereichen der Veranstaltungstechnik, darunter Audio-Netzwerke auf Dante-Basis.

Presets für schnelle Netzwerkwechsel

Für wechselnde Produktionskonfigurationen verfügt der FS16 über vier dedizierte Preset-Tasten auf der Frontseite. Darüber können unterschiedliche Netzwerkkonfigurationen unmittelbar aufgerufen werden.

Die Auswahl ist zusätzlich über eine per RJ45 angeschlossene externe Fernbedienung oder über die Weboberfläche möglich. Damit lassen sich beispielsweise Haupt- und Backup-Konsolen oder unterschiedliche FOH-Konfigurationen vorbereiten und während einer Produktion abrufen.

Der FS16 ist für die Verteilung unterschiedlicher Entertainment-Netzwerkprotokolle ausgelegt. Dazu zählen Art-Net und sACN ebenso wie Dante und MA-Net. Mit der Kombination aus Kupfer-, Glasfaser- und PoE+-Infrastruktur richtet sich der Switch sowohl an Touring-Produktionen als auch an Festinstallationen.