Harrison Audio präsentiert Flex 10 Audio Interface

Harrison Flex 10

Harrison Audio erweitert sein Portfolio mit dem Flex 10 um sein erstes Desktop Audio Interface. Das 10 In / 12 Out Interface kombiniert analoge Schaltungstechnik mit moderner USB-C- und ADAT-Konnektivität und richtet sich an Produzenten, Toningenieure und Musiker, die klassische Harrison-Klangbearbeitung in einen aktuellen Studio-Workflow integrieren möchten.

Im Mittelpunkt stehen zwei Harrison Preamps mit regelbarer H-DRIVE Transformator-Sättigung. Hinzu kommen analoge Hoch- und Tiefpassfilter, die von den Konsolen der Harrison 32 Series abgeleitet wurden. Damit verbindet das Flex 10 analoge Klangformung mit einer digitalen Wandlung mit bis zu 32 Bit und 192 kHz.

Analoge Klangformung mit H-DRIVE

Die beiden analogen Eingangskanäle verfügen jeweils über einen Harrison Preamp. Über H-DRIVE lässt sich die Transformator-Sättigung stufenlos regeln und damit der Klangcharakter der Eingangsstufe gezielt beeinflussen.

Ergänzt werden die Preamps durch analoge High-Pass- und Low-Pass-Filter. Die Schaltungen basieren auf der Filtersektion der Harrison 32 Series und ermöglichen eine direkte Klangbearbeitung bereits vor der digitalen Weiterverarbeitung.

Harrison knüpft damit an seine lange Geschichte im analogen Studiobereich an. Konsolen des Herstellers kamen bei Produktionen international erfolgreicher Künstler wie Led Zeppelin, Johnny Cash, Supertramp, Queen, ABBA und Michael Jackson zum Einsatz.

Inserts für externes Outboard

Für die Einbindung zusätzlicher Studiotechnik bietet das Flex 10 zwei dedizierte symmetrische Insert-Wege. Externe Kompressoren, Equalizer oder andere analoge Prozessoren lassen sich dadurch unmittelbar in die Signalkette der beiden Kanäle integrieren.

Auf der Vorderseite befinden sich außerdem zwei Hi-Z-Instrumenteneingänge. Hinzu kommen zwei Line-Eingänge, wodurch sich unterschiedliche Signalquellen in das Setup integrieren lassen.

Die Kombination aus Preamps, H-DRIVE, analogen Filtern und Inserts macht es möglich, einen wesentlichen Teil der Klanggestaltung bereits auf analoger Ebene vorzunehmen.

32 Bit und 192 kHz

Die AD/DA-Wandler des Flex 10 arbeiten mit Auflösungen von bis zu 32 Bit und Abtastraten von bis zu 192 kHz. Die Verbindung zum Rechner erfolgt über USB-C.

Das Interface stellt insgesamt 10 Eingänge und 12 Ausgänge bereit. Über die bidirektionale ADAT-Schnittstelle lässt sich das System bei 48 kHz um acht digitale Kanäle erweitern. Damit kann das Flex 10 beispielsweise mit zusätzlichen Preamps oder Wandlern kombiniert werden.

Für weitere Studiogeräte stehen MIDI-Ein- und Ausgänge über 3,5-mm-TRS-Anschlüsse zur Verfügung.

Flexible Monitoring-Sektion

Für das Monitoring bietet das Flex 10 zwei unabhängige Stereo-Monitorausgänge. Zwei High-Current-Kopfhörerausgänge ermöglichen separate Kopfhörerwege und erweitern die Einsatzmöglichkeiten bei Recording- und Produktionssessions.

Ein optisches Merkmal des Interfaces sind die beiden beleuchteten analogen VU-Meter im Vintage-Stil. Für beide Ausgangspaare steht eine Trim-Regelung zur Verfügung.

Damit verbindet Harrison bewusst Elemente klassischer Studiotechnik mit den Anforderungen eines kompakten Desktop-Interfaces.

Harrison Flex 10

Mixbus 12 und Creator Pack inklusive

Unter macOS arbeitet das Flex 10 Class Compliant. Für Windows steht ein eigener ASIO-Treiber zur Verfügung.

Zum Lieferumfang gehört außerdem die Vollversion der Harrison Mixbus 12 DAW. Ergänzt wird das Software-Paket durch das Harrison Creator Pack.

Mit dem Flex 10 überträgt Harrison damit zentrale Elemente seiner analogen Studiotechnik in ein kompaktes Audio Interface und kombiniert Preamps, Transformator-Sättigung und klassische Filter mit zeitgemäßer Wandlung, ADAT-Erweiterbarkeit und umfangreichen Monitoring-Funktionen.