Meyer Sound erweitert Nebra

Mit Nebra 2 baut Meyer Sound  seine Softwareplattform zu einer zentralen Oberfläche für Verbindung, Steuerung und Monitoring im eigenen Audio-Ökosystem aus. Das kostenlose Upgrade ist seit dem 3. März 2026 verfügbar und kombiniert eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit neuen Funktionen für moderne, skalierbare Audio-Workflows.

Einheitliche Oberfläche für Steuerung und Monitoring

Mit Nebra 2 führt Meyer Sound eine vollständige Prozessorsteuerung für Galileo GALAXY sowie GEN-1-Technologie für vernetzte Lautsprecher ein. Anwender erhalten damit gebündelten Zugriff auf EQ, Pegel, Delay und Phase innerhalb derselben Oberfläche, in der auch Verbindung und Monitoring stattfinden.

Andy Davies, Senior Director of Product Management bei Meyer Sound, sagt: „Nebra 2 ist ein direktes Ergebnis dessen, was wir daraus gelernt haben, wie Anwender arbeiten wollen – schnell, flexibel und mit weniger Hürden“

Brian Smith, Product Manager Digital Systems bei Meyer Sound: „Man kann Geräte verbinden, Prozessoren steuern und die Performance überwachen – alles in einer App“

Für den Workflow bedeutet das, dass sich komplette Systeme konfigurieren, optimieren und überwachen lassen, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen zu wechseln.

Skalierbar für Touring bis Stadionproduktion

Nebra 2 ist für kleine ebenso wie für großformatige Setups ausgelegt. Die Software unterstützt kompakte Touring-Anwendungen ebenso wie internationale Stadionproduktionen. Funktionen wie Tagging, Suche und Filter sollen auch in großen Systemen die Navigation vereinfachen.

Neben GALAXY-Prozessoren integriert Nebra 2 neue Lautsprecher mit GEN-1 und integrierter Signalverarbeitung sowie MEP und RMS Lautsprecher, MPS Netzteile und weitere Milan-zertifizierte Produkte. Unterstützt werden mehrere Prozessoren und Lautsprecher sowie verschiedene Eingänge und Protokolle, darunter analoges Audio, AES67 und Milan AVB.

Visuelles Systemfeedback in Echtzeit

Ein zentrales Element von Nebra 2 ist die Statusanzeige über ein grünes Häkchen in der Ecke der Anwendung. Dieses Signal fasst den Zustand des Systems in Echtzeit zusammen und basiert auf Daten sämtlicher verbundener Geräte, etwa zu Limitern, Temperatursensoren oder AVB Streams.

Gerade in Live-Umgebungen mit hohem Zeitdruck soll diese reduzierte Rückmeldung schneller erfassbar sein als klassische, stark verdichtete Dashboards. Nebra 2 entwickelt sich damit weiter zu einer kompakten und intuitiven Umgebung für das Management komplexer Audiosysteme.

Show Mode und weitere Funktionen

Mit dem Show Mode lassen sich während einer laufenden Performance kritische Bedienpunkte sperren. Unbeabsichtigte Änderungen im Live-Betrieb sollen so vermieden werden.

Ergänzt wird das Update durch erweitertes Clock Management und Snapshot-Unterstützung. Die bisherige Software Compass bleibt zunächst weiter nutzbar. Die künftige Weiterentwicklung konzentriert sich jedoch auf den Ausbau der Nebra-Plattform.

Grundlage für den weiteren Plattformausbau

Meyer Sound positioniert Nebra damit als zentrale Softwareoberfläche für das eigene, vernetzte Systemumfeld. Ziel ist eine konsistente Umgebung, die Systemdesign, Inbetriebnahme und Betrieb vereinfacht und mit dem weiteren Ausbau des Ökosystems mitwachsen kann.

Andy Davies: „Mit Nebra schaffen wir die Basis für alles, was als Nächstes kommt“

Nebra 2 ist seit dem 3. März 2026 als kostenloser Download verfügbar.